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Jagdunfälle und Straftaten 2005

Dokumentation über Jagdunfälle:

http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/index.html



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31.12.05: Nach Treibjagd blutiger Radweg

Nach Treibjagd: Blutige Spuren auf Radweg
Kadaver auf Asphalt liegen gelassen - Dr. Lechner: Für so etwas kein Verständnis

(...)

Etwa 40 Jäger und Treiber seien bis zum Einbruch der Dunkelheit dort unterwegs gewesen. Die erlegten Tiere seien auf dem asphaltierten Radweg zwischen Erding und Oberding im Bereich der Ortschaft Niederding ausgenommen worden. "Das Blut färbte den Asphalt rot, tierische Abfälle wurden einfach liegengelassen, sogar ein toter Hase, der über eine Woche dort herumlag. Die Kinder waren entsetzt", berichtet empört ein Leser der Heimatzeitung. Dabei hätten die Tiere auch im angrenzenden Acker ausgenommen werden können. Das Erdreich sei ja gefroren. Dann wäre das nicht so aufgefallen und das Blut nicht sichtbar gewesen.

Beschwerden kommen auch aus Langengeisling. Da empörte sich ein Bürger über fünf Jäger, die im Gebiet zwischen Flötzinger und dem Kronthaler Weiher unterwegs waren. "In der Nähe von Wohnhäusern, dort wo Spaziergänger und Jogger unterwegs sind, tat es plötzlich einen Riesenschepperer. Eine alte Dame fuhr gerade mit dem Radl vorbei und stürzte vor Schreck fast vom Zweirad", so der Anrufer. Ein Gespräch mit den Jägern sei nicht möglich gewesen. Die hätten nur gemeint, sie dürften das.
(...)

Quelle: Münchner Merkur, Marktplatz Oberbayern, 31.12.2005 (Auszug)



Leserbrief:

Es wird weiter Konflikte geben, denn die heutige Jagd ist nur ein blutiges Hobby


Möglichst unter Ausschluss der Öffentlichkeit, treiben die Jäger ihr abartiges Hobby, dass man Jagd nennt. Doch die Bevölkerung wird zum Glück diesem Thema gegenüber immer offener und erkennt die typischen Jägerlügen.
Die angebliche Überpopulation ist jägergemacht. Durch massivste Fütterungen und Töten unterwünschte Konkurrenten, züchten die Jäger bewusst einen zu hohen Bestand an Tieren und zerstören damit die Ökologie und natürliche Regulationsfaktoren. Das erfüllt gleich zwei Punkte. Zum einen kann der Jäger seinem blutigen, niederen Trieb frönen. Zum anderen kann so dem uninformierten Bürger die Notwendigkeit der Jagd vorgelogen werden.
5 Mio. Tiere, darunter 300.000 Haustiere, lassen für diesen Wahnsinn jährlich grausam ihr Leben. Mehr als 1.000 Tonnen hochgiftiges Blei werden dabei in die Umwelt geballert. 40 getötete und 800 zum Teil schwer verletzte Menschen, liegen pro Jahr auf der "Strecke" der Jäger.
Es ist Zeit, in unserer Zivilisation einer Handvoll schießwütiger Waffennarren, die nur 0,4% der Bevölkerung ausmacht, die Tierquälerei und den Umweltfrevel Jagd endlich zu verbieten!

Mehr im Internet unter www.wir-fuechse.de

WIR FÜCHSE
Marc Buchtmann
www.wir-fuechse.de



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30.12.05: Jäger erlegt zahme Hirschkühe

Jäger erlegt zahme Hirschkühe und ein Kalb

Schwere Vorwürfe erhebt der Besitzer eines Wildgeheges in der Gemeinde Arnfels gegen einen Jäger. Dieser soll drei entlaufene, zahme Hirschkühe und ein Kalb erschossen haben.

Aussage gegen Aussage
Es steht Aussage gegen Aussage: Der Anwalt des Tierbesitzers nennt den Vorfall Tierquälerei. Der Aufsichtsjäger sagt, er habe seine Pflicht getan. Die Tiere waren am 19.12. aus einem privaten Gatter in Eichberg ausgebrochen.
Ihr Eigentümer war aus beruflichen Gründen abwesend und bemerkte den Ausbruch erst drei Tage später.

"Blutrausch des Jägers"
Der Anwalt des Tierbesitzers, Oliver Stenizer, spricht von einem "Blutrausch des Jägers" und will, dass dieser strafrechtlich verurteilt wird. Dem Jäger müsse klar gewesen sein, dass die Tiere zahm sind, weil Hirsche in freier Wildbahn in diesem Revier gar nicht vorkommen würden.

"Dem Jäger hätte auch das Hirschgehege in der Nähe bekannt sein müssen. Warum er die Tiere einfach abgeschossen hat, ist nicht nachvollziehbar", so Stenizer.
(...)

Quelle: ORF, 30.12.2005 (Auszug)



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30.12.05: Tödlicher Jagdunfall

Nach tödlichem Jagdunfall: Haftbefehl gegen fahrlässigen Jäger

Nach dem Tod eines 61-jährigen Jägers in Nordwestmecklenburg hat das Amtsgericht Wismar am Freitag Haftbefehl gegen einen 41-jährigen Weidmann erlassen. Dieser habe grob fahrlässig gehandelt, als er im alkoholisierten Zustand mit seiner geladenen Jagdwaffe hantierte, teilte die Staatsanwaltschaft Schwerin mit. Der Haftbefehl wegen fahrlässiger Tötung sei aber gegen die Auflage, sich regelmäßig zu melden, außer Vollzug gesetzt worden.

Quelle: Uetenser Nachrichten, 30.12.2005



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30.12.2005: Zwei Menschen bei Jagdunfällen getötet

Zwei schwere Jagdunfälle erschüttern Norddeutschland: Bei einer Treibjagd in Groß Schneen (Kreis Göttingen) ist ein 61 Jahre alter Jagdgast aus Alfeld (Kreis Hildesheim) von einem Querschläger tödlich getroffen worden. Gegen den Schützen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

Quelle: Hamburger Abendblatt, 30. Dezember 2005



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29.12.2005: Schuss traf Treiber tödlich

Einziger Schuss traf Treiber tödlich

Der erste und einzige Schuss einer so genannten Drückjagd traf einen 61 Jahre alten Treiber aus Alfeld tödlich direkt ins Herz. Schütze war ein 60 Jahre alter Jäger aus Alfeld, gegen den ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung läuft.Inzwischen steht nach einer Untersuchung fest: Das Geschoss ist definitiv abgelenkt worden, ehe es traf. Ob von einem Baum oder Ast, oder vielleicht auch durch das Wildschwein, auf das der 60-Jährige angelegt hatte, muss die Gerichtsmedizin noch klären.

Quelle: Göttinger Tagblatt, 29.12.2005



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29.12.2005: Jäger in Mecklenburg erschossen

Waidgenosse festgenommen
Jäger stirbt nach Jagdausflug


Bei einem Jagdunfall in Nordwestmecklenburg ist ein 61 Jahre alter Jäger an Schussverletzungen gestorben. Sein 20 Jahre jüngerer Waidgenosse wurde vorläufig festgenommen, wie Oberstaatsanwalt Christian Pick auf Anfrage mitteilte. Er bestätigte eine NDR-Meldung, wonach der Festgenommene schwer betrunken war. Die näheren Umstände des Geschehens seien noch unklar, da die Vernehmung des Jägers zunächst noch ausstand, sagte Pick. Die Obduktion und ein waffentechnisches Gutachten seien angeordnet worden, hieß es.

Nach ersten Ermittlungen hatten die beiden Männer kurz nach Mitternacht ihre erfolglose Jagd beendet. Beim Verstauen der Waffen in ein Auto habe sich ein Schuss gelöst und den 61-Jährigen in den Bauch getroffen. Es habe längere Zeit gedauert, ehe der Jüngere medizinische Hilfe herbeigeholt hatte, weil beide keine Handys dabei hatten. Der Verletzte starb in einem Krankenhaus in Wismar.

Quelle: n-tv.de, 29.12.2005



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61-Jähriger bei Jagdunfall ums Leben gekommen

Bei einem Jagdunfall ist in der Nacht zum Donnerstag in Nordwestmecklenburg ein 61-Jähriger getötet worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Schwerin war der Mann gemeinsam mit einem 41-Jährigen in der Nähe von Jesendorf auf der Jagd. Als sie gegen 01.15 Uhr ihre Waffen im Auto verstauten, habe sich aus einem Gewehr ein Schuss gelöst und den 61-Jährigen in den Unterleib getroffen. Der Mann starb im Krankenhaus Wismar. Laut Staatsanwaltschaft wurde die Obduktion des Opfers angeordnet.

Quelle: Lübecker Nachrichten, 29.12.2005



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29.12.2005: Spaziergänger bei Treibjagd bedroht

Streit während der Treibjagd

IMMENRODE. Zum handfesten Streit kam es jetzt im Wald zwischen Immenrode und Hahndorf. In Höhe des Wasserspeichers am Lohnbachweg soll ein Harzburger Jäger eine Spaziergängerin aus Immenrode beschimpft haben, weil sie trotz einer Treibjagd ihren Hund Gassi führte.

„Ich bin von dem Hochsitz aus angefahren und als ,total dämlich‘ und ,blöd‘ beschimpft worden“, betont die Frau gegenüber der GZ. Der Jäger unterstreicht hingegen, dies nicht geäußert zu haben. „Ich habe lediglich gesagt, wer das Schild überseht, muss eigentlich blöd sein.“ Er habe an dem Tag vier Spaziergänger in dem Bereich angetroffen, in dem die Treibjagd stattfand. Bis auf die Frau aus Immenrode hätten die Passanten verständnisvoll reagiert und seien aus der Gefahrenzone verschwunden.

„So ein Treibjagdkessel kann nämlich ganz schön gefährlich sein“, erklärt der Jäger weiter. So gefährlich, dass er laut der Spaziergängerin zu ihr gesagt haben soll, wenn sie erschossen werden wolle, müsse sie nur weiter gehen. „Das habe ich nicht geäußert“, betont der Bad Harzburger, der als sehr erfahrener Jäger gilt.
(...)
Quelle: Goslarsche Zeitung, 29.12.2005 (Auszug)



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21.12.05: Jäger erschießt Ehefrau und Nachbarn

Jäger erschießt Ehefrau, Nachbarn und sich selbst

Chateauroux - Ein 60 jähriger Mann hat in einem Dorf in Zentralfrankreich zwei Nachbarn, seine Ehefrau und sich selbst mit einer Jagdwaffe erschossen.
Ein 24 jähriger Mann wurde laut Feuerwehr durch Schüsse schwer verletzt.

Quelle: Teletexttafel 179 – Bayern 3, 21.12.2005



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21.12.2005: Jäger erlegte streng geschützen Uhu

Jäger erlegte bei Treibjagd im Innviertel streng geschützen Uhu

LAMBRECHTEN. Ein Jäger aus dem Innviertel schoss bei einer Treibjagd einen Uhu ab. Ein Verfahren bei der Bezirkshauptmannschaft Schärding ist anhängig. Landesjägermeister Hans Reisetbauer fordert den Entzug der Jagdkarte.

(...)
Nach dem Naturschutzgesetz sei ein frei lebendes, nicht jagdbares, besonders geschütztes Tier bejagt worden. Der Strafrahmen für dieses Vergehen reicht bis 2000 Euro. "Wir werden zudem prüfen, ob der Schütze für die Jagd verlässlich genug ist."

Quelle: Oberösterreichische Nachrichten, 21.12.2005 (Auszug)



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21.12.2005: Jagd trieb Wildschweine in Garten

Wildschweine wollten durch Terrassentür

Gestern Nachmittag rief eine besorgte Bürgerin aus Nahe die Polizei,
weil sich vor ihrer Terrassentür Wildschweine befanden, die
offensichtlich Einlass begehrten.
Die Beamten versuchten daraufhin, einen ortsansässigen Jäger zu
erreichen, was jedoch nicht gelang, weil dieser auf der Jagd war -
vermutlich der Grund, weshalb die Tiere sich in den Garten im Lüttmoor
geflüchtet hatten.
Schließlich gelang einem Tier die Flucht, ein weiteres wurde dann doch
von einem Jäger waidgerecht erlegt.

Quelle: ots Originaltext: 21.12.2005, Polizei Bad Segeberg



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19.12.2005: Jäger attackieren Tierschützer

Gewalttätige Jäger attackieren Tierschützer

Bei Treibjagd auf Zuchtfasane nahe Güssing im Burgenland werden die Jäger rabiat – die lokale Polizei, per Du mit den Jägern, nimmt aber nur Tierschützer fest

Am 18. Dezember, dem 4. Adventsonntag unmittelbar vor Weihnachten, wollten sich die JägerInnen in Urbersdorf nahe Güssing die Zeit mit dem Abschießen zahmer Zuchtfasane vertreiben. Keine Rede von einem friedlichen Weihnachtsfest, von Besinnung und Mitgefühl – jedenfalls für die Fasane und Hasen nicht, die als Jagdopfer auserkoren waren.

25 TierschützerInnen fanden sich ebenfalls bei der Jagd ein, um die Aktivitäten der JägerInnen zu dokumentieren. Die Jagd ist aus dem Tierschutzgesetz ausgenommen, die JägerInnen haben Narrenfreiheit in Österreich. Die Öffentlichkeit ist viel zu wenig informiert, was bei der Jagd wirklich passiert. Der Abschuss von Zuchtfasanen und Hasen kann in keinster Weise ökologisch begründet werden. Es geht nur um Tradition, den Jagdspaß und – in geringerem Umfang auch – das Wildbret.

Damit die Jagdpraktiken weiterhin vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben, versuchten einige der Jäger die Tierschützer beim Filmen zu hindern. Ein Aktivist mit einer Filmkamera wurde attackiert, eine Fotokamera eines Tierschützers wurde einem anderen aus der Hand gerissen, mit Gewalt weggenommen und beschädigt. Diese Gewaltangriffe konnten filmisch dokumentiert werden. Ein weiterer Aktivist wird von einem Jäger mit voller Kraft getreten. Dazu bekundet dieser Jäger lauthals sein Missfallen darüber, dass diese Jagd nicht in den USA stattfinden würde, weil dort hätte er die TierschützerInnen erschießen dürfen!

Nachdem die TierschützerInnen aufgrund dieser Gewaltaktionen die Polizei per Notruf gerufen hatten, kamen diese einige Zeit später, wurden aber sofort von den JägerInnen per Du angesprochen. Entsprechend wenig Interesse zeigten sie an den Angaben der TierschützerInnen, sondern wollten vielmehr die TierschützerInnen selbst anzeigen. Diejenigen AktivistInnen, die sich diesem Willkürakt nicht beugen wollten und nicht ihre Ausweise zeigten, wurden kurzerhand festgenommen. Sie setzten sich daraufhin aus Protest auf den Boden. Die Polizei schreckte nicht davor zurück, die AktivistInnen mit Gewalt in die Polizeiautos zu verfrachten. Aufnahmen der TierschützerInnen von diesen Vorgängen wurden von einer Person in Zivil verhindert.

Der VGT-Obmann DDr. Martin Balluch kommentiert: „Die Jagd ist aus dem Tierschutzgesetz ausgenommen, weil die Mächtigen dieses Landes entweder selbst jagen oder mit JägerInnen verbandelt sind. Im Rahmen des Tierschutzgesetzes war die Jagd niemals ein Thema, sie dürfe um keinen Preis durch Tierschutz eingeschränkt werden. Entsprechend brutal und tierquälerisch geht es bei der Jagd zu. Um das zu dokumentieren und der Öffentlichkeit zu zeigen, fanden sich gestern TierschützerInnen bei dieser Treibjagd bei Güssing ein. Und die JägerInnen zeigten ihr wahres Gesicht: sie attackierten die AktivistInnen und zerstörten ihre Kameras! Und so weit reicht offenbar die Macht der Jägerschaft, dass sie auch die lokale Polizei zu ihren Handlangern machen kann. Es wird deutlich, dass wir mit unserer Aufdeckarbeit in Sachen Jagd in ein Wespennest gestochen haben. Im Wahljahr 2006 werden wir uns verstärkt der Jagd widmen. Die Öffentlichkeit muss erfahren, was hier gespielt wird. Wenn schon die Jagd Tiere nutzt, sei es aus Spaß, als Wildbret oder zur Tradition, dann muss diese Tiernutzung – wie jede andere auch – im Rahmen des Tierschutzgesetzes geschehen, und nicht außerhalb im gesetzlosen Raum!“

Quelle: VGT News, 19.12.2005



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19.12.2005: Jäger bedroht Ehefrau - Hausverbot!

Hausverbot für Jäger

Die Gifhorner Polizei hat einem 59 Jahre alten Gifhorner in seinen eigenen vier Wänden Hausverbot erteilt, nachdem am späten Sonntagabend ein Ehestreit eskaliert ist. „Im Zuge der Gefahrenabwehr sind auch mehrere Lang- und Kurzwaffen des lizensierten Jägers sichergestellt worden“, beantwortete Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter eine Anfrage der AZ.
Es sei gegen 21.50 Uhr gewesen, als die 48 Jahre alte Ehefrau nach Streitigkeiten mit ihrem Mann die Polizei gerufen habe, so Reuter. „Im Zuge der Auseinandersetzungen ist es möglicherweise auch zu einer Bedrohung mit einer Schusswaffe gekommen“, so der Polizeipressesprecher, der weitere Details gestern noch nicht nennen wollte. „Unsere Ermittlungen dazu dauern an.“
(...)
Quelle: Aller Zeitung, 19.12.2005 (Auszug)



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17.12.2005: Unfall bei Entenjagd

Jagdhund reist Schützen herum - verirrte Schrotkugeln treffen Jagdkollegen im Rücken

Am 16.12.05 kam es am Nachmittag in der Gemarkung
Twistetal-Twiste an einem Ententeich zu einem Jagdunfall, bei dem ein
Jäger versehentlich von mehreren Schrotkugeln im Rücken getroffen
wurde.
Mehrere Jäger hatten sich am Nachmittag zur Entenjagd getroffen.
Einer von ihnen führte einen Jagdhund der Rasse Giffon mit, der nach
der Abgabe eines Schusse unruhig wurde. Als sein Herrchen zum zweiten
Schuss ansetzte, riss der an ihm angeleinte Hund an der Leine. Dies
führte dazu, dass der Jäger ungewollt seinen Schuss verriss. Dies
hatte für seinen ca. 30 Meter entfernt stehenden Jagdkollegen
schmerzhafte Folgen, er wurde von den "verirrten" Schrotkugeln im
Rücken und am Oberschenkel getroffen. Er musstein das Krankenhaus in
Bad Arolsen eingeliefert werden, wo man ihm etliche Kugeln
herausoperierte. Lebensgefahr bestand für den Getroffenen nicht.

Quelle: ots Originaltext: Polizeipräsidium Nordhessen, 17.12.2005



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12.12.2005: Jagdschutz - Bauer bemalt seine Kühe

Schutz vor Jägern
Bauer bemalt alle seine Tiere mit Leuchtfarbe

Ein besorgter Bauer aus Polen hat alle seine Tiere mit oranger Leuchtfarbe angestrichen. Er fürchtet nämlich, dass schießwütige Jäger sie sonst für Hirsche, Rehe oder sonstwas halten könnten...

Friz Konieczka aus Polen ist völlig verunsichert, seit er davon gehört hat, dass Jäger vor Jahren einem benachbarten Landwirt ein Pferd erschossen haben. In der Dunkelheit hatten die Waidmänner das Tier für einen Hirsch gehalten und abgedrückt.

Um sein Vieh zu schützen, hat Friz nun zu einer drastischen Maßnahme gegriffen und alle seine Kühe, Pferde, Ziegen und Truthähne mit greller, oranger Leuchtfarbe angemalt. Nicht einmal der Haus- und Hofhund kam ungeschoren davon. Die Farbe ist so intensiv, dass die Tiere sogar in der Nacht leuchten... (...)

Quelle: Krone Zeitung, 12.12.2005 (Auszug)



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11.12.05: Jäger bei Treibjagd schwer verletzt

Jagdunfall im Bezirk Amstetten

Am Samstag wurde im Zuge einer Treibjagd im Gemeindegebiet von St. Pantaleon ein 61jähriger Jäger aus dem Bezirk Amstetten von einem 24jährigen Jäger aus Südtirol schwer verletzt.

Der jüngere Mann schoß auf einen Hasen, der zwischen ihm und dem anderen
Jäger durchlief. Er traf den Jäger aus einer Entfernung von ca 30 bis 35
Metern. Dem Verletzten wurden im UKH Linz aus dem Ober und Unterschenkel, sowie dem Knie 9 Schrotkugeln operativ entfernt.

Quelle: NÖN, 11.12.2005



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8.12.2005: Hasenpest: Jäger tot

Unter den Jägern geht die Angst vor der Hasenpest (Tularämie) um: Wie die Behörden gestern mitteilten, hat sich die Aufregung nach einer Treibjagd in Griesheim inzwischen beträchtlich ausgeweitet. „Wir haben wahrscheinlich einen Todesfall“, sagte Kreissprecherin Doris Becker gestern Abend dem ECHO. Außerdem steht nun fest, dass sich bei der Veranstaltung am 29. Oktober mindestens sechs Teilnehmer angesteckt haben. Bei einem Siebten ist der Befund noch offen. Zunächst war nur von zwei kranken Jägern die Rede gewesen.

Der Verstorbene, dessen Alter die Behörden nicht verraten, stammt aus dem Westen des Kreises Darmstadt-Dieburg und ist nicht als achter Fall in die Infektionsbilanz eingerechnet, weil er bereits beerdigt wurde. Damals habe noch keiner an die Hasenpest als Todesursache gedacht, so Becker. „Er verstarb aber am typischen Krankheitsbild.“

An der Jagd hatten insgesamt 20 Jäger teilgenommen. Die sechs Infizierten, der unklare Fall und der inzwischen Verstorbene bildeten eine acht Mann starke Gruppe zum Ausweiden der Tiere. Die Männer zwischen 46 und 73 Jahren hatten also direkten Kontakt zu den Hasen. Wenige Tage nach dem Ausweiden litten sie unter hohem Fieber, Unwohlsein, Muskelschmerzen und Erkältungssymptomen. Die Kranken sind inzwischen wieder wohlauf.

Die Hasenpest überträgt sich nicht von Mensch zu Mensch, betonen die Behörden. Für Spaziergänger bestehe also keine Gefahr. Das Veterinäramt appelliert zugleich an alle Jäger, große Vorsicht walten zu lassen. Wenn sie aktiv werden, sollen sie Handschuhe, Mundschutz und Desinfektionsmittel parat haben.
(...)

Echo online, 8.12.2005 (Auszug)



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5.12.2005: Jäger bedrohte Polizeibeamte

Jäger bedrohte Polizeibeamte mit geladenem Revolver

Ansbach (ots) - Bei Ermittlungen wegen Jagdwilderei wurden zwei
Polizeibeamte von einem 57-jährigen Jäger mit einem scharfen Revolver
massiv bedroht.


Die beiden Uniformierten wollten am Freitagabend, 02.12.05, die
Waffen des Waidmannes in einer Gemeinde im südlichen Landkreis
Ansbach anhand der vorliegenden waffenrechtlichen Erlaubnis
überprüfen. Hintergrund der Maßnahme war, dass der Jäger im Verdacht
steht, am Tag zuvor widerrechtlich ein von ihm geschossenes Reh aus
dem Nachbarrevier ins sein eigenes gezogen und entfernt zu haben.

Die Polizeibeamten stellten bei der Überprüfung fest, dass eine in
der Waffenbesitzkarte verzeichnete Kurzwaffe fehlte. Als sie den
Jäger aufforderten, auch diese Schusswaffe vorzuzeigen, zog der Mann
unvermittelt einen Revolver aus seiner Jackentasche und zielte aus
kurzer Entfernung wortlos auf die Beamten. Nachdem der Jäger der
mehrmaligen Aufforderung den Revolver wegzulegen nicht nachkam,
musste er mit unmittelbarem Zwang entwaffnet werden. Es stellte sich
heraus, dass der Revolver geladen und der Abzugshahn gespannt war.

Gegen den 57-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen
Bedrohung und Jagdwilderei eingeleitet. Der Revolver und das zum
Abschuss des Rehwilds verwendete Gewehr wurden beschlagnahmt. Zudem
wurden im Haus des Tatverdächtigen weitere Jagdwaffen samt Munition
zur Gefahrenabwehr sichergestellt, die berechtigt in seinem Besitz
waren. Diese waren allerdings nur unzureichend gegen fremden Zugriff
gesichert, da der Schlüssel zu den Gewehren auf dem Waffenschrank
lag. Hinsichtlich eines Kleinkalibergewehrs besteht der Verdacht,
dass der Jäger dieses illegal in Besitz hatte. Das Landratsamt
Ansbach wurde in das Verfahren eingebunden und prüft derzeit die
Versagung aller waffenrechtlicher Erlaubnisse.

Quelle: ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken, 5.12.2005



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5.12.2005: Jäger bei Treibjagd angeschossen

Im Burgenland gab es wieder einen Jagdunfall. Bei einer Treibjagd in Pöttsching (Bez. Mattersburg) wurde ein Jäger angeschossen. Erst im Juni dieses Jahres war ein Jäger bei einem Jagdunfall gestorben.

Schuss im Dickicht
An der Treibjagd in Pöttsching nahmen 19 Jäger teil. Mehrere Jäger durchkämmten den Wald und das Dickicht bei schlechter Sicht. Als plötzlich ein Hase aufsprang, feuerte ein Jäger eine Schrotladung ab.

In Beine getroffen
Der Schuss, den ein 51-Jährige Mann aus dem Bezirk Mattersburg abgefeuert hatte, traf einen Jagdkollegen in die Beine.
(...)

Quelle: ORF, 5.12.2005 (Auszug)



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5.12.2005: Frauchen und Hund in Fangeisen gequält




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4.12.2005: Nach Jagdunfall zwei Finger amputiert

Schuss gelöst
Nach Jagdunfall zwei Finger amputiert


Einem 66 Jahre alten Jäger mussten nach einem Jagdunfall Samstagnachmittag zwei Finger abgenommen werden.

Der Pensionist war im Bezirk Graz-Umgebung bei einer Treibjagd dabei. Auf einer steilen Wiese kam er zu Sturz, wobei sich ein Schuss aus seinem Gewehr löste.

Die Kugel traf den Mann an der linken Hand. Die Verletzungen waren so schwer, dass die Ärzte am LKH Graz zwei Finger amputieren mussten.


Dazu aus einer Leserzuschrift:
Definition "Jäger":
"Schwer bewaffneter Alkoholiker der durch den Wald ins Wirtshaus geht".

Quelle: ORF, 4.12.2005



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3.12.2005: Frau und Hund in Falle

Frau und Hund in Bärenfalle gefangen

In Düsseldorf sind eine Spaziergängerin und ihr Hund am Samstag
(03.12.05) in eine Bärenfalle geraten und schwer verletzt worden. Nahe
Schloss Benrath hatte der Hund im Unterholz gestöbert und war dabei in
die Falle gelaufen. Bei dem Versuch, das Tier zu befreien, löste die
Besitzerin den Mechanismus erneut aus und saß nun selbst fest. Es gelang
ihr nicht, sich aus eigener Kraft zu befreien. Erst nach einer halben
Stunde hörte ein Passant ihre Hilferufe.

Auch der Feuerwehr gelang es nicht, die Falle mit Muskelkraft zu öffnen,
die Retter mussten Brecheisen einsetzen. Die Frau wurde sofort behandelt
und anschließend in ein Krankenhaus gebracht, ihr Hund wurde in eine
Tierklinik eingewiesen. Woher die Falle stammte, ist noch nicht klar.
Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: WDR, 3.12.2005
Anmerkung: Es handelte sich nicht um eine Bärenfalle, sondern um einen Schwanenhals, wie er in jedem Jagdkatalog zu finden ist - siehe BILD 5.12.2005.



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2.12.2005: Jäger mit Hasenpest

Jäger fangen sich Hasenpest ein

In Hessen haben sich mindestens zwei Teilnehmer einer Treibjagd mit dem Erreger der auch für Menschen gefährlichen Hasenpest infiziert. Wie das Landratsamt des Kreises Darmstadt-Dieburg am Freitag mitteilte, steckten sich die Männer offenbar beim Abziehen und Ausnehmen von geschossenen Feldhasen an. Einige Tage nach der Ansteckung hätten sie über hohes Fieber, Kopf-, Gelenk- und Gliederschmerzen sowie Schwellungen der Lymphknoten geklagt.
(...)

Quelle: Focus online, 2.12.05 (Auszug)



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2.12.2005: Gericht verurteilt zwei Jäger

Fehlschuss mit Bewährung geahndet

Gericht verurteilt zwei Jäger wegen fahrlässiger Tötung / Verschleierung vorgeworfen


Sein Fehlschuss kostete einem 67 Jahre alten Jagdgefährten das Leben. Doch auch nach dreimonatiger Verhandlung sieht der 28-jährige Waidmann die Schuld offenbar nicht bei sich. Während sein Vater das Urteil schweigend zur Kenntnis nahm, äußerte der Sohn immer wieder Protest.

Das Amtsgericht Schwerin verurteilte beide Jäger gestern wegen fahrlässiger Tötung zu Freiheitsstrafen auf Bewährung. 15 Monate für den jungen Schützen, 12 Monate für den Vater als dem Revierverantwortlichen. Zudem muss der Sohn 800 Euro an die Umwelthilfe und der Vater 7500 Euro unter anderem an den Kinderschutzbund zahlen.
(...)
Bei einer Jagd im Juli 2003 auf einem Rapsfeld bei Schwerin wurde der 67-Jährige von Teilen eines Geschosses getroffen, das einem Wildschwein galt. Den Schuss hatte der 28-Jährige vom Dach eines Traktors abgegeben.
(...)
Richterin: Von Reue nichts zu spüren

"Von Reue war bei Ihnen nichts zu spüren", hielt ihnen die Richterin vor. Der Verteidigung warf sie vor, mit pietätlosem Verhalten der Familie des Opfers – Nebenkläger in dem Verfahren – zusätzliche Qualen zugefügt zu haben. "Sie haben sich auch im Nachhinein nicht mit der Tat auseinandergesetzt. Alles in allem haben Sie sich als ungeeignet zur Jagd erwiesen", meinte die Richterin. Die Jagdbehörde werde den Männern nun wohl auf lange Zeit den Jagdschein entziehen.

Quelle: SVZ, 2.12.05 (Auszug)



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27.11.05: 15jähr. erschießt Familie mit Jagdgewehr

18 Jahre Haft für Familienmörder

Paris. Wegen der Ermordung seiner Eltern und seines 4jährigen Bruders ist im französischen Rouen ein Junge (15) zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Pierre F. hatte im Oktober 2004 seine ganze Familie mit dem Jagdgewehr seines Vaters niedergestreckt, lediglich seine elfjährige Schwester überlebte schwerverletzt.

Quelle: BILD am Sonntag, 27.11.2005



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26.11.2005: Durch Jägerstiefel überführt

Die blutige Spur hat exakt Alfred B.s Schuhgröße

Der Mann, der in der Siegelsbacher Sparkasse zum Räuber und Mörder wurde, trug bei der Tat seltene Jagdstiefel. Stiefel, wie der Angeklagte Alfred B. sie nachweislich besaß. Der blutige Abdruck am Tatort hat außerdem Alfred B.s Schuhgröße, bewies ein Gutachter am Freitag vor Gericht.
(...)
Der grüne Gummistiefel in Schuhgröße 44, den der Gutachter für den Versuch benutzt und in den Großen Strafkammersaal mitgebracht hat, gehört zwar nicht dem angeklagten Siegelsbacher Bäckermeister. Der Angeklagte hat aber genau dasselbe Modell des seltenen französischen Jagdstiefels der Firma Le Chameau besessen. In Schuhgröße 44. Jagdstiefel dieser Marke wurden auf dem Anwesen von Alfred B. nicht gefunden , sagt ein Kriminaloberkommissar der Unterländer Kripo zwar aus.

Der 57-jährige Büchsenmachermeister und Waffenhändler aber, der in Heilbronn ein Fachgeschäft betreibt und ebenfalls als Zeuge geladen ist, hat dem Siegelsbacher Bäckermeister und Hobby-Jäger zwei Paar ,Le Chameau' mit wärmedämmendem Futter verkauft. Den Rechnungsbeleg vom 4. Februar 1997 hat er noch, auch die Größe, 44, ist dort vermerkt.
(...)

Quelle: Heilbronner Stimme, 26.11.2005 (Auszug)



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26.11.2005: Schuss beim Säubern des Gewehrs gelöst

JAGDUNFALL
Schuss beim Säubern des Gewehrs gelöst
Bei einem Jagdunfall in der Lungauer Gemeinde Lessach wurde Samstagnachmittag ein Jäger durch einen Schuss in die Schulter verletzt. Der Schuss löste sich beim Säubern des Gewehrs.

(...)
Einer der beiden, ein 27-jähriger Tischler aus Bad Vigaun (Tennengau), steckte sein Gewehr in den Schnee. "Als er sich dann darüber beugte, um den Abzug vom Schnee zu säubern, löste sich ein Schuss," erläuterte am Samstagabend der Leiter der alpinen Einsatzgruppe der Polizei, Wilhelm Huber.
Die Kugel durchbohrte die Schulter des Jägers. "Es war ein blöder Unglücksfall", so der Polizist. Weil der 27-Jährige kurz zuvor eine Gams gesehen hatte, war das Gewehr nicht gesichert.
(...)

Quelle: ORF, 26.11.2005 (Auszug)



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22.11.2005: Jäger versehentlich angeschossen

Von Bruder
Jäger versehentlich angeschossen

Ein 66-jähriger Jäger aus Baldramsdorf ist am Montag auf einer Alm bei Rennweg von seinem Bruder aus Versehen angeschossen worden. Der 66-Jährige wurde an beiden Armen getroffen.
Der Bruder des 66-Jährigen stürzte, als er einen Hirschen nachstellte, im Schnee. Dabei löste sich ein Schuss aus seinem Gewehr. Der Schuss traf beide Arme des 15 Meter entfernt stehenden 66-Jährigen. Der Mann wurde schwer verletzt ins Unfallkrankenhaus Klagenfurt geflogen.

Quelle: ORF, 22.11.2005



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21.11.2005: Elch tot, Jäger tot

Ein schwedischer Elchjäger ist am Wochenende durch den Schuss eines anderen Jägers ums Leben gekommen, als beide zur selben Sekunde aus entgegengesetzten Richtungen auf ein Kalb angelegt hatten. Wie die Zeitung «Aftonbladet» am Montag berichtete, traf der 67-Jährige den Jungelch tödlich und wurde seinerseits Bruchteile einer Sekunde später von der Kugel des anderen Elchjägers getroffen. Er starb eine halbe Stunde später im Krankenhaus der mittelschwedischen Stadt Östersund.
(...)
Quelle: N24.de, 21. November 2005 (Auszug)



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20.11.2005: Jäger bei Absturz schwer verletzt

Ein 47-jähriger Jäger aus Bad Ischl ist Samstagnachmittag bei einem 50-Meter-Absturz in einer Rinne bei Strobl-Weißenbach (Flachgau) schwer verletzt worden. Der Mann war auf der Schneedecke ausgerutscht.

Schwere Bein- und Wirbelsäulenverletzungen
Der 47-Jähriger war gemeinsam mit einem 75-jährigen Pensionisten aus Strobl auf der Pirsch. Gegen 16.00 Uhr stiegen die beiden vom Unkelbach-Stand ab. Bei der Querung einer Rinne in etwa 800 Metern Seehöhe passierte das Unglück.
Der 47-Jährige hatte zwar Steigeisen angelegt, rutschte aber trotzdem auf der glatten Schneedecke aus. Bei seinem 50-Meter-Absturz überschlug er sich an einer Steilstufe und zog sich schwere Bein- und Wirbelsäulenverletzungen zu.
(...)

Quelle: ORF, 20.11.2005 (Auszug)



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18.11.2005: Jäger bei Treibjagd getroffen

Jäger bei Treibjagd von 15 Kugeln getroffen
Ein Jäger ist am Freitag bei einer Treibjagd in Oberndorf (Bezirk Vöcklabruck) von 15 Schrotkugeln getroffen worden. Der 43-Jährige hatte zuvor die Rolle des Treibers übernommen und Wildenten aufgescheucht.
(...)
15 Schrotkugeln blieben in seinem Hals und seinem Gesicht stecken. Nach Angaben der Polizei hatte der 43-Jährige Glück, dass ein Schuss nicht ins Auge ging. Eine Kugel steckte nämlich in der linken Wange des Treibers.
(...)
Der Verletzte wurde ins Krankenhaus Vöcklabruck eingeliefert. Dort mussten ihm die Schrotkugeln in einer mühsamen Operation einzeln entfernt werden. Welcher Jäger die Schüsse abgefeuert hat, wird sich kaum noch eruieren lassen.
(...)
Quelle: ORF, 18.11.2005 (Auszug)



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18.11.2005: Von Schüssen erschreckt

Wustrauer hätten die Jagd lieber in etwas größerem Abstand

Schüsse schreckten Anwohner der Wustrauer Ernst-Thälmann-Straße am vergangenen Sonnabend aus der nachmittäglichen Ruhe. Noch bei der Sitzung des Ortsbeirates am Dienstag war die Erregung darüber groß.

Zwischen 14.30 und 15 Uhr seien plötzlich rund ein halbes Dutzend Jäger mit Warnwesten direkt hinter den Häusern aufgetaucht und hätten eine Art "Treibjagd" veranstaltet. "Das war ein unheimlicher Krach", berichten die Anwohner. Alles habe sich nur wenige Meter von den Grundstücken entfernt abgespielt. Auf die Frage, was sie dort den täten, habe einer der Jäger geantwortet: "Wir jagen hier die Füchse."

Auf die Wustrauer wirkte all dies offenbar recht bedrohlich. Sie versuchten sofort zu ermitteln, wer für die Pirsch am Ortsrand verantwortlich war.
Einziges Ergebnis: Von den örtlichen Jägern war es keiner. Allerdings meint man in Wustrau zu wissen, dass in der Gegend schon häufiger Jäger aus dem Emsland unterwegs gewesen seien. Über Vermutungen kommt derzeit aber noch niemand hinaus.
Bei der Sitzung des Ortsbeirates schlugen die Wellen um so höher: "Ich als Sportschütze dürfte mir das nicht erlauben. Da wäre ich meinen Waffenschein los", erregte sich beispielsweise Gemeindevertreter Gerold Bittner. Hätten die Anwohner, so seine Frage, nicht gewarnt werden müssen? "Zu DDR-Zeiten hieß es immer: 300 Meter Mindestabstand zu Häusern bei der Jagd", erinnerte sich Bittner.
(...)
Doch offenbar sind eben die Regeln aus "DDR-Zeiten", an die sich die Wustrauer noch so gut erinnern, längst nicht mehr aktuell. So etwas wie einen Mindestabstand zu bewohnten Grundstücken gibt es nicht mehr. Im Bundesjagdgesetz, Paragraf 20 Absatz 1, heißt es lediglich: "An Orten, an denen die Jagd nach den Umständen des einzelnen Falles die öffentliche Ruhe, Ordnung oder Sicherheit stören oder das Leben von Menschen gefährden würde, darf nicht gejagt werden." Das lässt viel Spielraum. Auch das brandenburgische Landesjagdgesetz sieht keine genaueren Regelungen vor. Die aktuellen gesetzlichen Regelungen gestehen den Jägern ganz klar wesentlich mehr Verantwortung zu als die alten DDR-Gesetze.
(...)
Quelle: Märkische Allgemeine, 18.11.2005 (Auszug)



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15.11.2005: 39-Jähriger wurde angeschossen

Bei einem Jagdunfall im Bezirk Melk ist ein 39-jähriger Mann angeschossen und schwer verletzt worden.
An der Treibjagd hatten 25 Jäger und acht Treiber teilgenommen.

Von Schrotladung im Bauch getroffen

Nach Angaben der Sicherheitsdirektion war es bei einer Treibjagd zu dem Unfall gekommen. Ein 68-jähriger Jäger hatte mit seiner Doppel-Bockflinte auf einen Feldhasen gefeuert und diesen auch erlegt.

Schrotkugeln wurden jedoch vom harten Ackerboden abgelenkt und trafen einen etwa 30 Meter vom Schützen hinter einem Windschutzgürtel befindlichen 39-jährigen Jäger. Der Mann wurde im Bereich des Bauches und des Oberschenkels angeschossen. Schwer verletzt musste er mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden.

Quelle: ORF, 15.11.2005



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15.11.2005: Jäger trifft einen Jagdkameraden

Verurteilung wegen Körperverletzung

Wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde gestern vom Amtsgericht Oberkirch ein Jäger zu einer Strafe von 50 Tagessätzen zu jeweils 30 Euro verurteilt. Der Angeklagte hatte bei einer Treibjagd am 27. Dezember 2003 bei Lautenbach einen anderen Jäger getroffen. Dem Opfer, das der gestrigen Verhandlung im Rollstuhl beiwohnte, musste nach der Verletzung das rechte Bein abgenommen werden.
Der jetzt verurteilte Jäger wurde in dem gleichen Bereich wie sein späteres Opfer postiert. Der Angeklagte meinte, mit dem Zielfernrohr ein Reh zu erkennen und drückte ab. Der getroffene Jagdkamerad schrie auf. Er hatte einen Beindurchschuss erlitten, seine Gefäße waren verletzt, und er verlor recht viel Blut, denn die Jagdmunition sprengte sich quasi beim Auftreffen. Das rechte Bein war wegen der starken Verletzungen nicht mehr zu retten. Nach Vermutung eines Sachverständigen hat es sich um einen Direktschuss gehandelt, der so nicht hätte fallen dürfen.
»Der Vorfall tut mir schrecklich Leid, es war eine Verkettung unglücklicher Umstände«, erklärte der Angeklagte. Er nahm das Urteil sofort an.

15.11.2005



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14.11.2005: Zwei Wochen nach dem Amoklauf

Waffe unauffindbar

Zwei Wochen nach dem Amoklauf in Saltendorf (Markt Wernberg-Köblitz) mit einem Toten und acht Verletzten hat die Polizei die Suche nach der Tatwaffe vorerst eingestellt. Bis neue Erkenntnisse vorlägen, seien weitere Suchaktionen sinnlos, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Alle in Frage kommenden Fluchtwege und Verstecke des inhaftierten Verdächtigen seien erfolglos überprüft worden. Die Polizei hoffe nun auf Kooperation des Amokläufers. Noch immer unklar sind auch sein Motiv und der Tatablauf. „Er ist nicht bereit, mit uns über diese Punkte zu sprechen“, sagte der Polizeisprecher weiter. Nach bisherigen Ermittlungen hatte der 49-jährige Hobby-Jäger am Abend des 30. Oktober in einer Gaststätte in Saltendorf um sich geschossen und dabei einen 67-jährigen Rentner getötet. Acht weitere Menschen wurden verletzt, sechs von ihnen schwer. Einen Tag nach der Bluttat war der mutmaßliche Täter festgenommen worden. Er hatte sich nach einer Großfahndung telefonisch bei der Polizei gestellt. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes erlassen.

Quelle: Schwandorf Meldung vom 14.11.2005



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14.11.2005: Wildschwein flieht vor Jägern

... und verletzt zwei Fußgänger

Auf der Flucht vor Jägern hat ein 180 Kilogramm schweres Wildschwein in Retzbach zwei Menschen verletzt.

Quelle: Main Post, 14.11.2005

Dazu in einem Jägerforum zu lesen:

"
Folgendes trug sich heute zu:
Drückjagd auf Schwarzwild in mehreren Revieren nahe Würzburg (Laudenbach, Himmelstadt, Zellingen,...). Die Orte liegen alle am Main, der in diesem Bereich eine Breite von etwa 100 m aufweisen dürfte. Gegenüber von Zellingen liegt Retzbach am Main, ein idyllisches Winzerdorf - bis heute vormittag.
Eine Rotte Sauen wird im Zellinger Wald hoch gemacht und flüchtet ins Tal Richtung Main. Dort angekommen nehmen die Schwarzkittel den Fluß an und erreichen das am gegenüberliegenden Ufer bestehende Gewerbegebiet von Retzbach. Wie üblich dreht dort just zu dieser Zeit die Briefzustellerin ihre Runde. Dann überschlagen sich die Ereignisse:
Ein Keiler nimmt die Briefzustellerin sofort an!! Massive Bissverletzungen am Arm sind die Folge. Eine weitere Passantin wird von der Sau verletzt, die Polizei und die Rettungsdienste werden alarmiert.
Großeinsatz:
Der Keiler flüchtet in einen Garten und wird dort von Polizeibeamten mit der Maschinenpistole (angeblich 2 Magazine) erlegt!!! Die Sau wiegt aufgebrochen 150 kg i. Worten Einhundertfünfzig. "
"
Ich könnte mir vorstellen, in der Presse wird es sowieso nur wieder, als negative Auswirkung der Jagd verrissen und als Argument dagegen genutzt."



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12.11.2005: Jäger bei Treibjagd angeschossen

Bei einer Treibjagd im oststeirischen Bezirk Feldbach ist am Freitag ein 65 Jahre alter Mann von einer Schrotladung getroffen und verletzt worden.

Schrot im Gesicht und am Oberkörper

Die Treibjagd hatte im Gemeindegebiet von Gniebing-Weißenbach stattgefunden. Die Jäger hatten sich auf einer Ackerfläche südlich des Raabflusses kreisförmig aufgestellt. Als sie gleichzeitig Schüsse auf das Wild abgaben, wurde der 65-Jährige aus Edelsbach am Oberkörper und im Gesicht von einer Ladung Schrot getroffen. Der Mann wurde von seinen Kollegen ins Spital gebracht. Nach einer Erstdiagnose im LKH Feldbach dürfte er mit leichten Verletzungen davon gekommen sein.
(...)

Quelle: ORF, 12.11.2005 (Auszug)



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12.11.2005: Scharfer Schuss am helllichten Tag

Wildwest auf dem Kinzigdamm?

Scharfer Schuss am helllichten Tag / Fassungslose Hundehalterin / Verärgerter Jäger / Knifflige Situation


Fakt ist: Ein Schuss ist gefallen auf dem Kinzigdamm. Am helllichten Tag. Abgefeuert vom Jagdpächter. Der will auf eine Elster gezielt haben. Eine fassungslose Frau aber glaubt, dass es ein Warnschuss war, der ihrem Hündchen galt. Die Nerven liegen blank – bei beiden.

Offenburg. Wildwest auf dem Kinzigdamm? Nimmt der zuständige Jagdpächter in dem Gebiet bis zum Großen Deich in Offenburg zu wenig Rücksicht auf Spaziergänger, vor allem nicht auf solche, die ihre Vierbeiner ausführen? Dass ein scharfer Schuss gefallen ist, ist Fakt. Wie weit weg von Personen, was das Ziel war und in welcher Absicht der Schütze abgedrückt hatte – darüber gehen die Schilderungen auseinander.
Vor wenigen Tagen jedenfalls bekam es eine Offenburgerin mit der Angst zu tun: Sie schlenderte in der Nähe der »Bleiche« auf dem Kinzigdamm, neben ihr trippelte ihr Hündchen. Sie schildert, immer noch aufgeregt: »Der Jagdpächter hielt mit seinem Fahrzeug kurz vor mir und meinem Hund, stieg aus und feuerte grundlos einen Schuss ab.«
(...)
Ist das überhaupt erlaubt? Ist es. Das Paradies für Jogger, Inliner und Radler ist tatsächlich ein Jagdrevier, genauer: ein »Niederwildrevier«, wie Michael Loritz, Vorsitzender des Kreisjagdamtes klarstellt. Es müsse dort sogar gejagt werden, legt Loritz nach, sonst würden die Karnickel in kürzester Zeit die Kinzigdämme in einen Schweizer Käse verwandelt haben. Wobei die Jäger natürlich auf Sicherheit zu achten hätten. Einen gesetzlichen Mindestabstand zu Menschen gibt es für schießende Jäger nicht, betont der Amtsleiter: »Im Grunde muss der Verstand beim Jäger einsetzen, wann er wie und wo schießt.«

Quelle: Qffenburger Tageblatt, 12.11.2005 (Auszug)



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11.11.05: Waidfrau trifft Kollegen aus Versehen

Schmerzensgeld

Weil eine Münchner Waidfrau mit ihrer Flinte statt eines Hasen einen Jagdkollegen aufs Korn genommen hat, wurde sie jetzt vom Landgericht München (Az. 20 O 7772/ 04) zur Zahlung eines hohen Schmerzensgelds verurteilt. Das berichtet die Deutsche Anwaltshotline.

17 500 Euro muss die Frau an den Sohn des Jagdherrn zahlen. Beide hatten an einer Treibjagd im Raum München teilgenommen. Nach Art der so genannten „böhmischen Streife“ waren die Jäger dicht nebeneinander hergegangen, um so das Wild aufzuscheuchen. Wegen des dichten Unterholzes konnten sich die Jäger aber nicht gegenseitig sehen. Als der Ruf „Hase“ erscholl, griff die Jägerin zu ihrer Bockdoppelflinte, aus der sich in diesem Moment ein Schuss löste und den links neben ihr gehenden Jäger traf. Die Schrotladung verletzte den Mann schwer.
(...)

Quelle: Volksstimme, 11.11.2005



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8.11.2005: Jäger schossen aufeinander

Ein Schrotschuss in der Dämmerung
Auseinandersetzung zwischen Jägern bei Soisdorf

Die Szene, die sich am Samstag gegen 17.30 Uhr bei Soisdorf abspielte, erinnerte an einen Heimatfilm mit Wilderern, bösen Buben und Flintenschüssen. Anders als im Film wurde jedoch glücklicherweise niemand verletzt. Doch der Reihe nach.
Der 46-jährige Pächter des Treischfelder Reviers fuhr mit seinem Wagen den Grenzweg zum Soisdorfer Revier entlang. Neben dem Auto trottete sein Jagdhund her, der plötzlich die Spur von zwei Stück Rehwild aufnahm und sie hetzte. Sofort stieg der Waidmann aus Großentaft aus und fing seinen Hund ein – nach eigener Aussage, noch bevor der Vierbeiner das Revier des Nachbarn erreichte.
Die beiden Jäger auf einem Hochsitz im Nachbarrevier hatten die Szene jedoch anders beobachtet: Laut Polizeibericht habe sich der 46-jährige Waidmann bereits auf fremdem Boden befunden. Deshalb wollten der 52-jährige Jäger aus einem Eiterfelder Ortsteil und sein Jagdfreund den Eindringling stellen – mit durchaus rabiaten Methoden, wie der 46-Jährige gegenüber unserer Zeitung erklärte.
Denn als er neben seinem Auto stand, habe einer der beiden Männer plötzlich aus 250 Metern auf ihn geschossen. „Ich habe das Schrot in meiner Umgebung einschlagen hören“, beschreibt er die Schrecksekunde. Als Beweis führte er der Polizei eine Delle an seinem Auto vor, die vor einer Schrotkugel stammen soll. Tödlich wäre der Schuss aus solch einer Entfernung wohl nicht mehr gewesen. Drei Millimeter dickes Schrot fliegt einer Faustregel zufolge 300 Meter, 3,5 Millimeter starke Kugeln 350 Meter. „Das tut weh, ist aber nicht tödlich“, erklärte ein Jagdfachmann unserer Zeitung.
Dem 46-Jährigen war‘s trotzdem nicht einerlei. Als er den Schützen zur Rechenschaft ziehen wollte, hätten ihn die beiden Männer „massivst bedroht“: „Wenn ich nicht stehen bleiben würde, würden sie mir auf den Wanst schießen“, berichtet der Waidmann. Er sei dann trotzdem zu seinem Auto gegangen und habe die Polizei informiert.
(...)
Quelle: Fuldaer Zeitung, 08.11.2005 (Auszug)



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7.11.2005: Tiroler Rad-Profi von Jäger angefahren

Trampusch von Auto angefahren

Der Tiroler Rad-Profi, der heuer bei der Österreich-Rundfahrt mit seinem Sieg am Kitzbüheler Horn für Furore gesorgt hatte, wurde beim Mountainbiken von einem Pkw angefahren.


(...)
Der Tiroler soll in Kaltenleutgeben (Bezirk Mödling) beim Moutainbiken von einem verärgerten Förster mit dessen Pkw touchiert worden sein. Der 27-jährige Olympia-Starter war mit einem Freund auf einem Forstweg unterwegs, als der Wildhüter die beiden erblickte. "Ich hab geglaubt, er will uns überholen, plötzlich hat es gekracht. Der ist mir mit 30 km/h ins Hinterrad gefahren", so Trampusch gegenüber dem Kurier.

Der Wahl-Perchtoldsdorfer kam mit Prellungen, Abschürfungen und einem blutigen Knie davon.
(...)
"Ich bin zwar klein, aber mit einem Reh hat mich der Herr ja wohl nicht verwechseln können."

Quelle: diepresse.com, 07.11.2005 (Auszug)

Forumskommentar dazu:

ich wohne ebenfalls in der gleichen gegend, und hatte schon ähnliche erfahrungen mit förstern und jäger beim biken. es ist erschütternd, wie psychopathische durch die wälder ziehen und jagd auf menschen machen. der wald ist auch für die bevölkerung zu erholung da, und ist keine spielwiese für trachtenjanker. ich hoffe sehr, dass obiger förster eine drakonische strafe erhält. die selbstherrlichkeit hat hier eine grenze überschritten.



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7.11.2005: Jäger traf Fahrer statt Fuchs

Ein 39-jähriger Mähdrescherfahrer ist im Kreis Köthen von einem Jäger angeschossen worden.
(...)
Der Vorfall ereignete sich bereits am Freitagnachmittag auf einem
Maisacker zwischen Görzig und Glauzig. "Plötzlich zersprang die
Frontscheibe meines Mähdreschers und ich spürte einen starken Schmerz
im Knie", berichtete der 39-Jährige der Polizei. An viel mehr könne
er sich nicht erinnern. Der Mann wurde in ein Krankenhaus nach Halle
gebracht. Während einer Operation wurde ihm eine Kugel aus dem Knie
entfernt.
(...)
Der Jäger, dessen Schuss im Mähdrescher landete, ist der Polizei bekannt. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, 07.11.2005 (Auszug)



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5.11.2005: Schrotkugeln treffen Jäger

Bei einer Treibjagd bei Sooß (Bez. Melk) ist ein Jäger von mehreren
Schrotkugeln verletzt worden. Ein anderer Jäger hatte sein Ziel verfehlt.

Statt Feldhasen Jagdkollegen erwischt

Nach Angaben der Polizei verfehlte ein Jagdteilnehmer einen Feldhasen. Die
Schrotkugeln verletzten einen etwa 30 Meter entfernten Jäger.

Die Kugeln verletzten ihn am Unterkiefer, am rechten Oberarm, der Hand und
am rechten Unterschenkeln. Ärzte entfernten die Kugeln im Krankenhaus Melk.
Der Verletzte wurde aus dem Spital entlassen.

Quelle: ORF, 5.11.05



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5.11.05: Polizei weist Jäger auf Waffenumgang hin

Treibjagd nicht ohne Warnschilder

Polizei und untere Jagdbehörde weisen Jagdleiter auch auf richtigen Waffenumgang hin

(...) Gemeinsam mit dem Schutzbereichsleiter der Prignitzer Polizei Udo Becker machte Nüssen gestern auf einige solcher Probleme bei Gesellschaftsjagden (Treibjagden) aufmerksam. Liegen nämlich in den Waldgebieten solcher Jagden öffentliche Straßen, sind die Jagdleiter verpflichtet, bei der kreislichen Straßenverkehrsbehörde eine Genehmigung dafür einzuholen und die Straßen entsprechend zu beschildern.
(...)
Dass aber ein Wildschwein am hellen Nachmittag über die Autobahn 24 läuft, wie am vergangenen Wochenende, sei die Folge einer Jagd gewesen.
(...)
Einen zweiten Schwerpunkt sehen Becker und Nüssen beim sachgemäßen Umgang mit der Waffe. Die Jagdwaffen müssen nach Verlassen des Standes entladen sein. Der Rottenführer muss das kontrollieren. Und bevor die Schüsseljagd (Essen und Trinken} beginnt, müssen die Waffen sicher verwahrt sein. Das private Auto sei kein sicherer Verwahrungsort, so Becker. Die sichere Verwahrung gelte insbesondere auch für die Waffen der Gäste, die an diesen Jagden teilnehmen. Das Waffengesetz schreibe entsprechende Schränke und Räumlichkeiten vor. Außerdem, so betont Nüssen, müsse der Jagdleiter vor Beginn der Jagd die Gültigkeit der Jagdscheine aller Teilnehmer überprüfen, denn ohne gültigen Jagdschein sind sie nicht entsprechend Haftpflichtversichert.

Von Trunksucht betroffene Jäger sind nicht mehr zuverlässig, dürfen keinen Jagdschein mehr besitzen. Becker verweist auf einen Fall aus dem Perleberger Raum. Ein Jäger hatte im angetrunkenen Zustand gedroht, seine Waffe gegen Menschen zu richten. Die Polizei stellte gestern sowohl Waffen, als auch den Jagdschein sicher.

Nicht mal einen Warnschuss dürfen Jäger gegen Menschen abgeben, auch nicht, wenn sich Langfinger an ihrem Pkw zu schaffen machen.

Quelle: Brandenburger Allgemeine; Der Prignitzer, 5. November 2005 (Auszug)



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4.11.2005: VERIRRTE KUGEL

Erfolgreiche Schützensuche in Neuhofen
Ein verirrtes Projektil ist am vergangenen Sonntag nur in Neuhofen an der Krems (Bezirk Linz-Land) in einer Fensterscheibe stecken geblieben. Jetzt wurde der Schütze, ein Jäger, ausgeforscht.
Die Gewehrkugel hätte eine 77-jährige Pensionistin getroffen, wäre sie nicht in der Fensterscheibe stecken geblieben. Es war zunächst unklar, wer das Projektil abgefeuert hatte. In Frage kamen mehrere Jäger, die zu dieser Zeit auf Rehjagd waren. Ihre Büchsen wurden von der Polizei eingesammelt und kriminaltechnisch untersucht.

Aus Jagdwaffe abgefeuert
Jetzt liegt das Ergebnis vor: das Projektil stammt aus der Jagdwaffe eines 47-Jährigen aus Neuhofen. Er dürfte gar nicht bemerkt haben, dass sein Schuss in die Irre gegangen war.

Quelle: ORF, 04.11.2005 (Auszug)



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3.11.2005: Schüsse auf Auto

Wildschwein-Jagd: Rätsel um Schüsse

Das Rätsel um die Schüsse bei einer Wildschweinjagd in Ehra bleibt
wohl ungelöst. Das Gericht sprach gestern einen 36-Jährigen vom Vorwurf des
versuchten Versicherungsbetruges frei. Er hatte Schäden an seinem Auto
geltend gemacht, die er auf Fehlschüsse zurückführte - ein Jäger (67) soll
diese am Tattag gestanden haben, vor Gericht bestritt er dies allerdings.
Der zweite Verhandlungstag brachte die Wende: Ein 48-Jähriger, dessen Auto
ebenfalls eine Beule von den Querschüssen davon getragen haben soll, war
Zeuge, als der Angeklagte und der Jäger sich einen Tag nach dem Vorfall
trafen. "Er hat sich entschuldigt für seinen Fehler und gesagt, er gebe
seinen Jagdschein ab."
Damit untermauerte er Aussagen des Angeklagten, dass der Jäger am Tattag
seinen Fehlschuss in Richtung Haus zugegeben habe. Und auch bei einem
Treffen am nächsten Tag habe der Jäger seinen Fehler eingestanden. Genau das
hatte der Jäger vehement abgestritten. Gericht und Staatsanwalt schenkten
dem Zeugen Glauben, mit dem Geständnis des Jägers im Rücken habe der
Angeklagte seine Schäden bei der Versicherung geltend machen wollen -
Freispruch.
(...)
Quelle: WAZ online, 03.11.2005 (Auszug)



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2.11.2005: Amokläufer war bei Verstand

„Der inzwischen inhaftierte bayerische Amokschütze, der in einem Gasthof einen Mann erschossen hat, galt in seiner Heimatgemeinde als Eigenbrödler, der nur seinem Hobby, der Jagd, mit Eifer nachging.
Amokläufer wie der Schütze aus der Oberpfalz sind zumeist Menschen mit unbewältigten psychischen Problemen. Bei den Tätern haben sich Angst, Eifersucht, Scham oder Demütigung so lange aufgestaut, bis die daraus entstandene Wut für sie unkontrollierbar wird. Die Gefühle können sich dann in Verwirrung oder Affekt in blindwütigem Töten entladen.“

Quelle: Südkurier, 2.11.2005 (Auszug)



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2.11.05: 77jähriger bei Jagdunfall schwer verletzt

Gran Canaria, Las Palmas de Gran Canaria - Jagdunfall, 77 jähriger Jäger schwer verletzt

Was ein Jagdausflug unter Freunden werden sollte endete in einer Tragödie. Eine Gruppe Jäger war gegen Mittag des gestrigen Feiertages in Teldense de Cazadores (Las Palmas de Gran Canaria) unterwegs, als sich aus dem Jagdgewehr eines Mannes ein Schuss löste. Teile der Schrotladung trafen einen 77 jährigen Jäger in die Brust und verletzen den Mann schwer. . .
(...)
Bei dem 77 jährigen Jäger wurden schwere Verletzungen im Brustbereich diagnostiziert. Die Schrotkugeln in der Brust des Mannes mussten in einer mehrstündigen Operation entfernt werden.
(...)

Quelle: Nachrichten Kanaren, 02.11.2005 (Auszug)



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1.11.2005: Mit Jagdgewehr auf Jugendliche

Halloween-Frust: Rentner schießt auf Jugendliche

Weil er sich von ihnen belästigt fühlte, hat ein 70-jähriger
Italiener mit einem Jagdgewehr auf zwei Halloween-Anhänger
geschossen. Die beiden hatten an seiner Tür geklingelt und
traditionsgemäß Süßigkeiten gefordert.

Quelle: SPIEGEL ONLINE, 01.11.2005



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1.11.2005: Amok-Jäger gefasst

Mutmaßlicher Amokläufer nach eintägiger Flucht gefasst

München (Reuters) - Ein Amokläufer hat im oberpfälzischen
Wernberg-Köblitz nach Angaben der Polizei am Sonntagabend in einer
Gaststätte wild um sich geschossen und einen Menschen getötet. Nach
einer fast eintägigen Großfahndung nahmen Polizisten den
Tatverdächtigen Johann M. am frühen Montagabend unweit des Tatortes
fest.

Nach Angaben der Polizei fuhr der 49 Jahre alte arbeitslose Schlosser
am Sonntag gegen 21.45 Uhr bei der Gaststätte vor und schoss bereits im
Eingang auf einen Rentner, der aus der Toilette kam. Der 67 Jahre alte
Mann starb an seinen Verletzungen. Danach habe M. in der Gaststätte
scheinbar wahllos auf die rund 50 Gäste gefeuert und von außen durch
ein Fenster auch noch in die Küche geschossen. Acht Menschen wurden
verletzt, sechs davon schwer. Unter den schwer verletzten waren auch
die Wirtin und ihre Eltern. Das Motiv der Tat blieb unklar. "Wir können
uns darauf keinen Reim machen", sagte der Leiter der Polizeidirektion
Amberg, Michael Liegl.
(...)
Der mutmaßliche Täter ist den Polizeiangaben zufolge Jäger und soll
einen Waffenschein sowie mit Genehmigung sieben Waffen besitzen.

(...)
Quelle: Reuters, 1.11.2005 (Auszug)



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31.10.2005: Amok-Jäger

Ein Toter und acht Verletzte bei Schießerei in Bayern

Saltendorf (ddp). Bei einer Schießerei in Bayern ist am Sonntagabend ein Mensch getötet worden. Wie die Polizei heute mitteilte, alarmierte die Wirtin einer Gaststätte in Saltendorf wegen Schüssen die Polizei. Die Beamten fanden im Flur des Restaurants eine Leiche. In Küche und Gaststube entdeckten sie acht Verletzte. Fünf der Personen hatten schwere beziehungsweise lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Die Polizei verdächtigte einen 49 Jahre alten Mann aus dem Nachbardorf, die Tat begangen zu haben. Er flüchtete den Angaben zufolge und war mit einer Faustfeuerwaffe bewaffnet.

Quelle: www.e110.de, 31.10.2005



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31.10.2005: Schuss ging durch Küchenfenster

Glück im Unglück
Verirrter Schuss schlug in Küchenfenster ein

Riesenschreck für eine Pensionistin aus Neuhofen an der Krems (OÖ): Während sie beim Frühstück saß, schlug neben ihr eine Kugel ein und das Fensterglas zersplitterte. Zum Glück zerbarst nur die äußerste Schicht, sont hätte die Kugel die 77-Jährige getroffen. Das Projektil stammte aus dem Gewehr eines Jägers. (...)

Quelle: Krone Zeitung, 31.10.2005 (Auszug)



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31.10.2005: Frau durch Schrotkugeln verletzt

Eine 78-jährige Frau aus Lengerich wurde am Samstagnachmittag, gegen 14.30 Uhr, auf ihrem Grundstück an der
Poststraße von Schrotkugeln getroffen und verletzt. In der Nähe einer kleinen Wohnsiedlung führten einige Jäger eine Treibjagd durch. Es fielen vereinzelte Schüsse, die von den Anwohnern auch gehört wurden.
Die Tochter der Geschädigten ging in den Garten ihrer Mutter und stellte fest, dass diese von mehreren Schrotkugeln in die Beine und in einen Arm getroffen worden war. Der sofort alarmierte Notarzt versorgte die Frau vor Ort. Nach seinen Angaben bestand zu keiner Zeit Lebensgefahr. Trotzdem musste die Frau in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Durch die Polizei wurden die Mitglieder der Jagdgesellschaft überprüft, Personalien festgestellt und eine
Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

Quelle: ots Originaltext: Polizei Steinfurt, 31.10.2005



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30.10.2005: Jäger mit Bauchschuss schwer verletzt

Durch einen Bauchschuss wurde am Samstagnachmittag ein Jäger bei Dinkelscherben (Landkreis Augsburg) lebensgefährlich verletzt. Er war kurz nach dem Ende einer Treibjagd bereits von seinem Hochsitz abgestiegen. Ein anderer Jäger glaubte, noch ein Wildschwein gesehen zu haben und schoss aus 180 Metern Entfernung. Der Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Ulm gebracht.

Etwa 40 Menschen nahmen am Samstag bei Dinkelscherben an der Treibjagd auf Rehwild und Wildschweine teil, darunter 15 Jäger.
(...)

Quelle: Augsburger Allgemeine, 30.10.2005 (Auszug)



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27.10.2005: Treiber mit Schrotflinte angeschossen

Ein 67 Jahre alter Pensionist, der als Treiber an einer Jagd in St. Andrä im Lavanttal teilgenommen hatte, ist von einem Jäger angeschossen worden. Dem Mann mussten neun Schrotkugeln aus einem Bein entfernt werden.

78 Jahre alter Jäger verfehlte Hasen

15 Jäger und acht Treiber haben an der Treibjagd am Mittwochvormittag im Bezirk Wolfsberg teilgenommen. Ein 78 Jahre alter Jäger aus St. Andrä schoss mit seiner Schrotflinte einem davonlaufenden Hasen nach.
Sein Schuss traf den Treiber. Der Mann wurde zur operativen Entfernung der Schrotkugeln stationär im Landeskrankenhaus Wolfsberg aufgenommen.

Quelle: ORF, 27.10.2005



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26.10.2005: Tödliches Spiel mit Gewehr des Vaters

Siebenjähriger erschießt aus Versehen seinen kleinen Bruder - Papa ist
Waffenhändler


(...)
Eine Kugel aus einem Flobert-Gewehr hatte ihn in die Schläfe getroffen,
eine Kugel, die aus einem Gewehr kam, das sein Bruder A. (7) in Händen
hielt. Der genaue Verlauf des Unglücks ist bisher unklar.
Die Waffe mit Kaliber 6 Millimeter stammt aus dem Geschäft des Vaters
(41) der Buben, das sich im Nebengebäude des Wohnhauses befindet. Der
41-Jährige gilt im Bayerwald als vorzügliche Adresse, wenn es um
Schusswaffen geht. Bei ihm treffen sich die Jäger aus der ganzen
Umgebung und selbst Polizeibeamte bringen ihre privaten Waffen zur
Reparatur in den Rinchnacher Betrieb.

Quelle: Passauer Neue Presse, 26.10.2005 (Auszug)



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19.10.2005: Schuss trifft Mitjäger

Jagdunfall: Schuss trifft Mitjäger

17 500 Euro Schmerzensgeld für Opfer

Plötzlich rief irgendjemand aus der Jagdgesellschaft: "Hase!" In diesem Moment schloss eine Münchnerin rasch ihre Flinte, die sie bis dahin abgeknickt vor sich her getragen hatte. Dabei löste sich ein Schuss. Die Münchnerin traf - jedoch keinen Hasen, sondern ihren Nebenmann, zu dem sie mittlerweile den Sichtkontakt verloren hatte. In einer neunstündigen Operation wurden dem Sohn des Jagdherrn, einem Ismaninger, 14 Schrotkugeln aus Hals, Brust und Armen entfernt. Deshalb verlangte er 25 000 Euro Schmerzensgeld sowie die Feststellung, dass die Versicherung der Münchnerin für die weiteren Verletzungsfolgen zu haften hat. Dieser Klage gab die 20. Zivilkammer des Landgerichts München statt und legte ein Schmerzensgeld von 17 500 Euro fest.
(...)

Quelle: Münchner Merkur, 19.10.2005 Auszug)



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17.10.2005: Jäger traf sich selbst

Regensburg. In der Nacht von Sonntag auf Montag, in den frühen Morgenstunden, schoss sich ein 49jähriger Jäger aus dem Landkreis bei einer Wildsaujagd in Pfatter, Johannishof, aus unbekannter Ursache in die linke Hand.

Der Jäger musste durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus nach Regensburg verbracht werden. Die Ermittlungen der Polizei bezüglich des Unfalles sind am Laufen.

Quelle: Neumarktonline, 17.10.05



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13.10.2005: Schrecklicher Unfall

Ein Ratinger (58) und sein Hund schwer verletzt

Tragischer Jagdunfall am Nierssee in Willich-Neersen: Ein
58-jähriger Ratinger kam nur mit dem Leben davon, weil der Großteil
einer Schrotladung seinen geliebten Jagdhund traf. Das Tier allerdings
wird das Unglück mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht überleben.
(...)

Quelle: Kölner Express, 13.10.2005 (Auszug)



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11.10.2005: Herzinfarkt auf der Pirsch

Auf Jagd:
Jäger erlitt tödlichen Herzinfarkt

Bei einem Jagdausflug in Flirsch am Arlberg hat am Montag ein 46-jähriger Tiroler einen tödlichen Herzinfarkt erlitten. Die Leiche des Mannes wurde am Dienstag von einer Suchmannschaft gefunden.

Von Suchmannschaft gefunden
Der aus St. Anton stammende Jäger war alleine unterwegs. Nachdem er bis in die Nachtstunden nicht nach Hause zurückgekehrt war, verständigte seine Frau die Polizei.
Bei der sofort eingeleiteten Suchaktion waren acht Männer der Bergrettung Flirsch, zwei Polizeibeamte und ein Jäger im Einsatz.

Quelle: ORF, 11.10.2005



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5.10.2005: Tote Gans schlägt Jäger bewusstlos

Schweden

Tote Gans schlägt Jäger bewusstlos


Für Ulf Ilback war klar: Das war Rache. Nachdem sein Sohn eine Gans im
Flug erschossen hatte, stürzte das Tier herab - und schlug den Jäger
K.o.

Stockholm - Die Nachrichtenagentur TT meldete unter Berufung auf einen
Zeitungsbericht, die Kanadagans sei aus 20 Metern Höhe direkt auf den
Kopf des Mannes gefallen, der sich danach zwei Tage lang im Bett
auskurieren musste. "Ich glaube, sie wollte sich rächen", sagte Ilback.
Gänse dieser Art können bis zu sechs Kilogramm wiegen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE - 05. Oktober 2005



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5.10.2005: Jäger ballert bei Dorffest

Mit Gewehr und Pistole zum Fest

Randale beim Dorffest in Hardt bei Lieberhausen: Ein 57-Jähriger provozierte laut Polizeibericht in der Nacht zu Sonntag einige Gäste, pöbelte kurz nach Mitternacht mehrere Männer an und schlug einem 27-Jährigen ein Bierglas ins Gesicht. Der junge Mann, der leicht verletzt wurde, flüchtete zu Fuß, während sich der 57-Jährige zu Hause mit zwei geladenen Schusswaffen eindeckte.

Seine Rückkehr kündigte er mit zwei Schüssen in die Luft an. Zwei Männern gelang es, ihm Gewehr und Pistole zu entreißen. Später wurde der Schütze von der Polizei festgenommen, zur Blutprobe und dann in die Ausnüchterungszelle gebracht.

Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem 57-Jährigen um einen Jäger handelt. Er besaß, wie die Wohnungsdurchsuchung ergab, weitere Waffen.

Quelle: Kölnische Rundschau, 5.10.2005



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3.10.2005: Jäger angeschossen - Schrot ins Gesicht

Im Gebüsch hats geraschelt – Jäger angeschossen!

Er hatte das Ziel im dichten Wald zwar nicht genau erkennen, trotzdem drückte der Jäger ab. Doch die Ladung Schrot traf einen Kollegen ins Gesicht.
Da raschelt was im Wald! Kimme, Korn – und abgedrückt. Der 80-Jährige kann zwar nicht genau erkennen, worauf er eben gefeuert hat. Doch der Schrei lässt ihn rasch erahnen: Dieser Schuss ging «hinten» raus.

Denn im Dickicht findet der Jäger einen seiner Kameraden. Ein Helikopter bringt den Verletzten ins Spital Basel. Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet.

Der betagte Jäger ist in guter Gesellschaft: Bereits am Samstag hat ein Kollege im Wallis mit Schrot auf ein Reh geschossen – und nebenbei auch noch eine Joggerin an der Brust verletzt. Sie konnte allerdings nach einem kurzen Arztbesuch wieder entlassen werden.

Quelle: BLICK, 3.10.2005



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02.10.2005: Jäger schießt Joggerin an

Jäger schiesst im Wallis Joggerin an

Eine 41-jährige Joggerin ist am Samstagnachmittag in Isérables VS bei einem Jagdunfall verletzt worden. Sie wurde von einem Stück Schrot getroffen, das ein Reh verfehlt hatte, wie die Kantonspolizei Wallis am Sonntag mitteilte.

Ein 40-jähriger Jäger hatte mit seiner Schrotflinte auf ein Reh geschossen, das sich ein Stück weiter Hang aufwärts befand. Im selben Moment joggte die Frau aus der Region auf der darüber liegenden Waldstrasse vorbei.

Ein Stück Schrot verfehlte das Reh und verletzte statt dessen die Frau an der Brust. Sie wurde ambulant ärztlich behandelt und konnte danach nach Hause entlassen werden. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet.

Quelle: Basler Zeitung, 02.10.2005



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23.09.2005: Er hatte einen Jagdschein

Pizza-Mord: Der schießwütige Onkel fühlte sich ,bedroht‘

Nur 24 Stunden nach dem grausamen Verbrechen war die Flucht des Pizzabäckers beendet. Zusammen mit seinem Anwalt stellte sich Giuseppe A. (62) auf dem Revier Riesa, gestand die tödlichen Schüsse auf seinen Neffen Tobias H. (19).

Hintergrund war der Zoff um das Wohnhaus der Familie in Striegnitz bei Meißen (Morgenpost berichtete). Giuseppe, der von allen nur Pino gerufen wird, hatte zuvor das Schloss eines Kellerraums von Tobias auswechseln lassen. Zwischen dem Jungen und seiner Tante Brunhilde (Pinos Gattin) soll daraufhin am Abend Streit entbrannt sein. Staatsanwalt Christian Avenarius (46): „Der Tatverdächtige sagte aus, er hätte sich dabei bedroht gefühlt.“

Flugs holte der Hobby-Jäger (hat den italienischen Waffenschein) ein Gewehr aus einem Schrank seiner Wohnung - eine halbautomatische Jagdwaffe. Pino zielte auf seinen Neffen, feuerte das ganze Magazin leer - insgesamt fünf Schüsse. Drei Projektile trafen Tobias in den Oberkörper, eine weitere Kugel streifte ihn, die fünfte zischte vorbei. Wenig später erlag der Junge seinen Verletzungen, während der Killer mit einem fremden Auto türmte.

Damit endete ein junges Leben, das eigentlich noch gar nicht richtig begonnen hatte. (...)
Quelle: Sächsische Zeitung, 23.9.2005 (Auszug)



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22.09.2005: Jäger erschießt 19jährigen Neffen

Familienstreit war Auslöser für Mord an 19-Jährigem

Opfer soll seine Tante bedroht haben - 62-Jähriger stellte sich der
Polizei

Ein familiärer Konflikt ist offenbar der Auslöser für den Mord an einem 19-Jährigen am Dienstag in Striegnitz bei Lommatzsch gewesen. Dem mutmaßlichen Täter, einem 62-jährigen Gastronom, werde vorgeworfen, den 19-jährigen Neffen seiner
Lebensgefährtin erschossen zu haben, nachdem dieser die Frau massiv bedroht hatte, sagte der Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft, Christian Avenarius, am Donnerstag auf ddp-Anfrage. Laut Avenarius hatte der Neffe zuvor Zugang zu einem abgesperrten Raum verlangt, dessen Türschlösser von dem 62-Jährigen ausgetauscht worden waren.

Der 62-Jährige soll am Dienstagabend auf offener Straße fünf Schüsse auf den Neffen seiner Partnerin abgefeuert haben, den Angaben zufolge waren drei davon tödlich.
Die Waffe wurde später sichergestellt. Laut Avenarius ist bislang unklar, ob der Mann im Besitz eines gültigen Waffenscheins war. In seiner Heimat Italien sei der Beschuldigte regelmäßig auf die Jagd gegangen.
(...)
Quelle: ddp Nachrichtenagentur, 22.09.05 (Auszug)



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20.09.2005: Jäger mit Messer

Plötzlich ein Messer in der Hand

Augenzeugen berichten vor dem Landgericht über Schlägerei in der Höllturm-Passage


Radolfzell/Konstanz (emv) Der Ablauf der Messerstecherei in der Höllturmpassage in Radolfzell im Dezember 2003 ist weiterhin unklar. Wie bereits berichtet, muss sich seit vergangener Woche ein 50-jähriger Familienvater aus Radolfzell wegen einer Anklage auf versuchten Totschlag vor dem Landgericht Konstanz verantworten.
(...)
Die Aussage eines Arztes bestätigte, dass der Angeklagte bei der Schlägerei mehrere Prellungen im Gesicht und am Kopf und einen Nasenbeinbruch erlitten hatte und der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung bestanden habe.

Der 50-jährige passionierte Jäger hatte bereits am ersten Prozesstag erklärt, dass er sich an die Tat überhaupt nicht erinnern könne. Der Prozess wird heute fortgesetzt.

Quelle: Südkurier, 20.09.2005 (Auszug)



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18.09.2005: Mann nach Zechgelage angeschossen

Mann bei Streit nach Zechgelage angeschossen

Ein 43-Jähriger Mann ist in der Nacht zum Samstag bei einer Auseinandersetzung nach einem Zechgelage in Wulsbüttel bei Cuxhaven angeschossen worden. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr bestand aber nicht.

Das Opfer hatte mit zwei weiteren Männern gemeinsam in einer Wohnung Alkohol getrunken. Im Verlauf eines Streits sprang der 47-jährige Mieter auf, holte ein Kleinkalibergewehr und schoss dem Opfer nach Polizeiangaben in den Oberschenkel. Dem mutmaßlichen Täter droht nun ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Quelle: www.e110.de, 18.09.2005



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18.09.2005: Jäger stürzt in den Tod

Jäger 250 Meter in die Tiefe gestürzt und getötet

Trin.
SDA/baz. Ein 60-jähriger Jäger ist am Samstagabend bei Trin-Digg GR in den Tod gestürzt. Wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte, fiel der Einheimische gut 250 Meter tief. Der Mann war mit Jagdkameraden auf Wildbeobachtung.

(...)
Er ist in dieser Jagdsaison bereits der zweite Jäger, der im Kanton Graubünden bei einem Bergunfall ums Leben kam. Am 3. September stürzte ein 55-jähriger Waidmann auf Jagderkundung in Vicosoprano GR in den Tod.

Quelle: Basler Nachrichten, 18.09.2005 (Auszug)



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16.09.2005: Hund erschoss Jäger in Bulgarien

In Bulgarien hat ein Hund bei der Jagd auf seinen Besitzer geschossen und ihn mit mehreren Schrotkugeln verletzt.

Das Unglück ereignete sich, nachdem der 35 Jahre alte Jäger bei Rasgrad im Nordosten des Landes auf eine Wachtel geschossen hatte, wie Zeitungen heute in Sofia berichteten.

Der Hund war schneller als sein Herr, schnappte den Vogel und wollte ihn nicht mehr hergeben. Der Mann schlug daraufhin seinen Deutsch-Drahthaar mit dem Gewehr, wobei der Hund auf den Abzug trat.

Quelle: orf.at, 16.9.2005



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15.09.2005: Tödlicher Jagdunfall

Ein tragischer Jagdunfall mit tödlichem Ausgang hat sich am Mittwochabend im Gemeindegebiet von Wielings im Bezirk Gmünd ereignet.

Bei einer Wildentenjagd stürzte gegen 19.45 Uhr ein 65-jährige pensionierter Jäger vermutlich über einen Ast, worauf er seine geladene und entsicherte Schrotflinte aus den Händen verlor und sich ein Schuss löste. Dieser traf einen wenige Meter neben ihm gehenden 37-jährigen Jagdkollegen in den Rücken, wie die niederösterreichische Sicherheitsdirektion berichtete.

Der sofort alarmierte Notarzt konnte bei seinem Eintreffen nur noch den Tod des Getroffenen feststellen, Todesursache dürfte ein Herz- und Kreislauf-Stillstand infolge der schweren Schussverletzungen gewesen sein. An der Jagd waren ein Jagdleiter und weitere zwölf Jäger beteiligt gewesen.

Quelle: NÖN Online-Ausgabe, 15.9.2005



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15.09.2005: Jäger in den Rücken geschossen - tot

Jäger in Rücken geschossen - tot

Bei Wielings (Bez. Gmünd) ist ein 37-jähriger Jäger bei einem Jagdunfall getötet worden. Aus der Schrotflinte eines anderen Jägers löste sich ein Schuss, der den Mann in den Rücken traf.

Der Jäger und elf Kollegen wollten Wildenten jagen. Ein Mitglied der Jagdgesellschaft dürfte laut Polizei über einen Ast gestolpert sein. Ihm fiel seine geladene und gesicherte Schrotflinte aus der Hand.

Aus der Flinte löste sich aus unbekannter Ursache ein Schuss. Die Ladung traf einen anderen Jäger aus drei bis vier Metern Entfernung in den Rücken.

Laut Polizei verursachte die Schusswunde Herz- Kreislaufversagen. Der Mann starb, bevor die Rettung eintraf.
(...)
Untersucht wird, ob der 65-jährige Jäger, dem das Gewehr aus der Hand fiel, möglicherweise nicht alle Sicherheitsvorschriften einhielt.

Zeuge des Unfalls wurde auch der zehnjährige Sohn des Opfers. Das Kind steht unter Schock.
(...)
Quelle: steiermark.ORF.at, 15.9.2005 (Auszug)



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14.09.2005: Jagdgewehr gestohlen

Unbekannte stehlen Jagdaufseher Gewehr aus dem Auto

Einem Jagdaufseher ist in Herzogenrath das Gewehr aus dem Auto gestohlen worden. Der Mann war mit seinem Hund zu einer Inspektion im Revier aufgebrochen. Die Waffe hatte er versteckt in seinem geparkten Geländewagen zurückgelassen, wie die Polizei mitteilte. Als der Jäger nach einer Stunde zurückkehrte, waren zwei Autoscheiben aufgebrochen worden. Von der Waffe fehlte jede Spur. Nach ihr wird nun länderübergreifend gefahndet.

Quelle: www.e110.de, 14.09.2005



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14.09.2005: Jäger schießt Jäger

Weil er ihn mit einem Wildschwein verwechselte. BZ erklärt den Unterschied

(...) Mit einem Halali begann am Montag eine Wildschwein-Treibjagd bei Gransee - mit Tatütata endete sie. Über 500 Kilometer war Andreas M. (39) als zahlender Jagdgast extra aus dem Emsland angereist. Mit Jagdpächter Konrad F. (71) aus Bergsdorf wollte er in Brandenburg auf die Pirsch gehen. Konrad F. kennt das Revier wie seine Jägertasche. Auch der Umgang mit Waffen ist dem ehemaligen Polizisten durchaus vertraut.

Als der Tag in den Abend dämmert, stehen drei Treiber und die beiden Schützen am Feld. Auch Bauer Dieter Sch. (54), der vorher lange Schneisen in den Futtermais geschnitten hatte, ist noch auf dem Acker. Da fällt der erste Schuß. Kurz darauf hört er einen zweiten. Dieter Sch. kennt das. Beim ersten Mal nicht richtig getroffen, deshalb der Nachschuß. Da irrte der Bauer.

Nach dem ersten Knall war Jagdgast Andreas M. dem angeschossenen Wildschwein sofort gefolgt. Gebückt kroch er durch die meterhohen Stengel. Da fiel der zweite Schuß. Ein Schmerzensschrei ließ den Mais erzittern. Jagdaufseher Konrad F. hatte getroffen - allerdings in den Oberschenkel von Andreas M.
(...)

Quelle: BZ Berlin, 14. September 2005 (Auszug)



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14.9.2005: Jäger hielt Treiber für ein Wildschwein

Mit einem Schuss auf ein vermeintliches Wildschwein hat ein
71-jähriger Jäger am Montag bei Zehdenick (Oberhavel) einen Treiber
verletzt. Das Opfer wurde mit einem Oberschenkeldurchschuss in ein
Krankenhaus gebracht. Der Jäger hatte in Richtung eines flüchtenden
Wildschweins geschossen, in dem unübersichtlichen Gelände aber den Treiber
getroffen.

Quelle: Märkische Allgemeine, Zeitung für das Land Brandenburg, 14.09.05



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13.09.2005: Vom Jäger angeschossen

Im Rahmen einer Bewegungsjagd am Montagabend in einem Maisfeld bei Zehdenick trieben drei Jäger das Wild, und zwei Jäger standen schussbereit vor dem Maisschlag. Die Männer versuchten, ein Schwarzwild zu erlegen, das erst aus dem Mais lief, dann jedoch wieder darin verschwand. Ein 71-jähriger Jäger schoss dabei in Richtung des vermuteten Tieres und traf den treibenden 39-jährigen Jagdfreund am Oberschenkel. Der Geschädigte erlitt einen Durchschuss und wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo man ihn stationär aufnahm. (...)

Quelle: Märkische Allgemeine, 13.09.2005 (Auszug)



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07.09.2005: Gefährliche Körperverletzung

Gericht: Der erste Schuss war Notwehr, aber dann...

Das Landgericht Osnabrück hat gestern einen 25-jährigen Fürstenauer wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt. Darüber hinaus muss er seinem Opfer 5000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Angeklagt worden war der Mann ursprünglich wegen versuchten Mordes.
Die Kammer ist zwar davon überzeugt, dass der Beschuldigte am 14. Januar dieses Jahres einen Mann mit drei Schüssen lebensbedrohlich verletzt hat. Auf Grund des Hintergrundes und der Umstände des Geschehens bewerteten die Richter die Tat allerdings nicht als versuchten Mord, sondern als schwere Körperverletzung. Den ersten von insgesamt zehn Schüssen, die der Landwirt auf seinen Gegner, einen Barbesitzer aus dem Osnabrücker Rotlichtmilieu, abgab, interpretierte das Gericht sogar als straffreie Notwehr.
(...)
Irgendwann, so die Richter, habe der Fürstenauer die mit Gewaltandrohungen verbundene Erpressung nicht mehr akzeptieren wollen und "ein klärendes Gespräch" gesucht. Aus Angst vor einer Eskalation habe der Hobbyjäger eine seiner Pistolen mitgenommen.
(...)
Das Gericht glaubte dem Angeklagten, dass er sich an einem bestimmten Punkt von seinem Opfer bedroht gefühlt habe. Dadurch habe eine subjektive Notsituation vorgelegen, in der er sich habe wehren dürfen. Die weiteren Schüsse, die das Opfer in den Arm und von hinten in die Schulter getroffen hätten, seien vom Recht auf Notwehr allerdings nicht abgedeckt. Auf Grund der Umstände handele es sich, juristisch betrachtet, aber nicht um versuchten Totschlag, sondern um gefährliche Körperverletzung.

Die 5000 Euro Schmerzensgeld, die das Gericht dem Opfer zusprach, sind laut Gericht nur die Hälfte dessen, was ihm zugestanden hätte.
(...)
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 7.9.2005



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04.09.2005: Zwei Tote bei Familiendrama

Mann erschießt Ehefrau und sich selbst

Münchweiler - Bei einem Familiendrama in Münchweiler (Kreis Südwestpfalz) sind am Freitag zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 29 Jahre alter Mann erschoss ersten Erkenntnissen zufolge zuerst seine 30 Jahre alte Ehefrau und anschließend sich selbst mit einem Jagdgewehr, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Ein Nachbar fand das tote Ehepaar im Keller eines Mehrfamilienhauses. Das Motiv und Einzelheiten waren zunächst völlig unklar.

Quelle: Rhein Zeitung online, 4.09.2005



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03.09.2005: Jäger schießt auf Pizza-Boten

Jäger schießt auf irakischen Pizzaboten

Ein Hobbyjäger hat in der Nacht zum Samstag aus seinem Haus in Werda (Vogtlandkreis) auf einen Pizzaboten geschossen.
(...)
Der Pizzabote hatte bei dem 46-jährigen Schützen geklingelt, weil er in der Dunkelheit eine Lieferadresse nicht fand. Der Iraker war eigentlich auf dem Heimweg und wollte mit der Lieferung einem Bekannten einen Freundschaftsdienst erweisen.

Als der Pizzabote das Grundstück des Hobbyjägers betrat, forderte der Täter den Iraker mit vorgehaltenem Gewehr auf, zu verschwinden. Nachdem der Bote mit seinem Wagen davonfahren wollte, schoss der 46- Jährige auf ihn. Dabei durchschlug die Kugel das Auto. In panischer Angst flüchtete der Bote. Über das Motiv des Schützen lagen noch keine Angaben vor. Er befand sich seit Samstagmorgen in Polizeigewahrsam.
(...)

Quelle: SZ-online, 03.09.2005 (Auszug)



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BILD 05.09.2005 



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03.09.2005: Neues vom Sparkassen-Überfall-Jäger

Gericht im Dorf unterwegs

Mordverdächtiger Bäckermeister bei der Tatortbesichtigung

(...)
Seit knapp elf Monaten sitzt Alfred B. (46) schon in Untersuchungshaft. Aber
gestern durfte der Bäckermeister aus Siegelsbach im Landkreis Heilbronn
erstmals wieder durch das Zentrum seiner 1700 Einwohner zählenden
Heimatgemeinde spazieren - beobachtet von mehr als hundert schweigenden
Einheimischen, gefesselt an einen Justizbeamten und bewacht von einem
Dutzend Polizisten. Am 17. Verhandlungstag wollte sich die
Schwurgerichtskammer des Heilbronner Landgerichts vor Ort ein Bild vom
Schauplatz eines blutigen Banküberfalls machen, bei dem am 7. Oktober 2004
eine Bankkundin sterben musste und zwei schwer verletzte Männer nur knapp
überlebt haben.
(...)
Gestern wollte das Gericht im Dorf die Aussagen mehrerer Zeugen überprüfen,
die den Angeklagten am Tattag in der Nähe der Bank gesehen haben. Dabei geht
es um Minuten, denn der blutige Raubüberfall muss sich blitzschnell
abgespielt haben. Schon wenig später war Alfred B. im Auto auf dem Weg zu
seinem Jagdrevier gesehen worden und hatte sogar freundlich mit
Einheimischen geplaudert. Das Gericht besichtigte deshalb nicht nur die
Innenräume der Bankfiliale, sondern auch sämtliche Nebenstraßen, durch die
der Täter entkommen ist.

Bei dem leidenschaftlichen Jäger Alfred B. hat die Polizei 30 verschiedene
Pistolen und Gewehre gefunden.

(...)

Quelle: Stuttgarter Zeitung, 03.09.2005 (Auszug)



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02.09.2005: Gefahr auch für Menschen

Twannberg: Kurzsichtiger Jäger

Zahmes Wildschwein angeschossen

Der Twannberg ist von einem übereifrigen Jäger aus dem Emmental heimgesucht worden. Trotz Warnung hat dieser ein zahmes Wildschwein angeschossen.

Die Politik der Wildschweinjagd im Kanton Bern ist äusserst liberal. Ab August ist es bis um 23 Uhr erlaubt, die Schwarzkittel zu schiessen. Aus diesem Grund hat sich ein Emmentaler Jäger auf den Twannberg aufgemacht. Als er von einem Landwirt gefragt wurde, was er hier tue, erklärte er, er repariere ein Rad an seinem Wagen. Von der Antwort nicht überzeugt, wies ihn der Bauer darauf hin, in einem benachbarten Gehege würden Schweine und zahme Wildschweine gehalten.
Die Tiere, die er für einen Bewohner von Lamboing hütet, leben legal in einem natürlichen Park mit Brombeerbüschen. Dieser ist von einer soliden, elektrischen und gut sichtbaren Abschrankung umgeben.
Die Überraschung des Landwirts war gross, als der Jäger kurze Zeit später zu ihm zurückkehrte. Er teilte ihm beschämt mit, er habe auf eines der drei Wildschweine geschossen, die er für wild gehalten habe. Das Tier sei jedoch nicht verletzt worden. Da er dieses töten wollte, sei er über die Abschrankung geklettert. Dabei habe er sich verletzt und die Kleider zerrissen. Das Tier konnte ihm jedoch entwischen und war nur leicht am Rücken verletzt.

Mängel im Gesetz

Eric Balmer, ein pensionierter, aber immer noch ehrenamtlich tätiger Wildhüter, ist wütend: (...) «Muss erst ein Jogger oder ein Liebespaar, das hinter den Büschen Zuflucht sucht, getroffen werden, damit solche Zustände aufhören? Ein Jäger, der nicht merkt, dass es sich bei einem Wildschwein, das mit einer Herde Schweine hinter einer Abschrankung haust, um ein zahmes Tier handelt, macht mir Angst.»

Quelle: Bieler Tagblatt, 2.9.2005 (Auszug)



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02.09.2005: Jäger löst Polizeieinsatz aus

Ein Jäger, der aus seinem Fahrzeug heraus auf Vögel geschossen hat, löste Mittwochmorgen einen Großeinsatz der Polizei aus.
Gegen 10.35 Uhr meldete eine 43-jährige Frau aus Schlüchtern, dass ihr beim Nordic-Walking in der Nähe des Schützenhauses ein schwarzer Geländewagen begegnet ist. Aus dem Wagen lugte ein Gewehr heraus und der Lenker schoss während der Fahrt mehrmals.
Die Anruferin und ihre Begleiterinnen gerieten in Panik und versteckten sich in den Büschen. Aus sicherer Entfernung informierten sie über Handy die Polizei, die kurz danach das Waldgebiet mit mehreren Streifen und dem Polizeihubschrauber absuchte.
Ermittlungen bei der Forstbehörde brachten die Gesetzeshüter dann schnell auf einen 55 Jahre alten Mann aus Hasselroth, der seit kurzem das Waldgebiet rund um das Schützenhaus gepachtet hat.
Über Mobiltelefon kam dann ein Kontakt zu dem Weidmann zustande und um 11.30 Uhr traf sich eine Polizeistreife mit dem Jäger.
Der Mann konnte alle erforderlichen Jagdpapiere vorlegen.
Dass er aus dem fahrenden Auto heraus geschossen hat, bestritt der Nimrod.
Ihn erwartet nun eine Anzeige der Jagdbehörde.
Außerdem prüft die Polizei, ob ihm der Einsatz in Rechnung gestellt wird, dessen Kosten sich auf mehrere tausend Euro belaufen.

Quelle: POL-OF: Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen vom 01.09.2005, OTS



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02.09.2005: Jäger versetzt Frauen in Panik

„Wir hatten wirklich Todesangst“

Jäger feuert mehrere Schüsse ab und versetzt zwei Frauen in Panik / Großeinsatz der Polizei


ULMBACH Eine volle Patrone lag gestern noch immer am Wegesrand. Einen Tag, nachdem zwei Männer auf einer Ulmbacher Wiese zwei Frauen durch zahlreiche Schüsse in Angst und Schrecken versetzt hatten. „Wir waren gegen 10.30 Uhr auf unserer Stamm-Strecke in der so genannten ,Hoastruth‘ am Ulmbacher Schützenhaus vorbei in Richtung Entenweiher unterwegs und haben uns munter unterhalten, als ich plötzlich mehrere Schüsse hörte“, schildert die 43-Jährige aus Kressenbach, die mit ihrer 39-Jährigen Bekannten aus Ulmbach dort Nordic Walking betrieb.
„Dann sind wir ein Stückchen weitergelaufen, und auf einmal machte es ganz nah und extrem laut wieder ,Peng, Peng‘. Sechs bis acht Mal hintereinander. Das konnte also nicht vom Schützenhaus kommen, wie wir zuerst vermutet haben“, so die Ulmbacherin. Ein- bis zweihundert Meter entfernt hätten sie dann einen dunklen Jeep auf der Wiese entdeckt, in dem ein Mann mit Schrotflinte stehend aus dem Dachfenster geschossen habe. „Ich hab’ dann laut gerufen, um auf uns aufmerksam zu machen, denn das Auto sah nicht so aus, als würde es zu einem Förster gehören“, sagt die 43-Jährige und ergänzt: „Die einzige Reaktion war, dass der Mann aufhörte zu schießen und der andere den Wagen langsam quer über die Wiese auf uns zu steuerte. Dabei hielt der Schütze den Lauf der Schrotflinte direkt in unserer Richtung.“ In helle Panik versetzt, stürzte sich daraufhin die 39-Jährige in ein Dornengebüsch, während die Kressenbacherin hinter einem Baum versteckt die Polizei per Handy alarmierte, die auch sofort einen Streifenwagen auf den Weg schickte. „Wir hatten wirklich Todesangst, als der Wagen langsam immer näher kam. Es gibt ja genug kranke Leute. Schließlich dachten wir, dass ein normaler Mensch erstens nicht einfach so aus dem Auto heraus in der Gegend herum schießt. Und zweitens hatten die beiden sich, als sie uns laut schreien gehört haben, entschuldigen können und uns erklären sollen, dass sie Jäger sind und nichts passieren kann“, ärgert sich die 39-Jährige, der der Schreck noch immer in den Gliedern sitzt.
(...)
Das war fast wie im Wilden Westen“, meint die 43-Jährige, die auf dem Waldweg auch zwei Patronenhülsen fand, die sie später der Polizei aushändigte. Die Nordic Walkerinnen erstatten am Nachmittag Anzeige gegen die beiden Männer.
(...)
Dass er aus dem fahrenden Auto heraus geschossen hat, bestritt der Jäger. Ihn erwartet nun eine Anzeige der Jagdbehörde. Außerdem prüft die Polizei, ob ihm der Einsatz, dessen Kosten sich auf mehrere tausend Euro belaufen, in Rechnung gestellt wird.
(...)
Quelle: Fuldaer Zeitung, 02.09.2005 (Auszug)



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29.08.2005: Private Waffenschränke prall gefüllt

Private Waffenschränke prall gefüllt

Zahl der Pistolen und Gewehre steigt trotz verschärfter Bestimmungen stetig

Schwerin
(EB) • Nach einem internen Waffenbericht des Schweriner Innenministeriums waren in Mecklenburg-Vorpommern noch nie so viele Schusswaffen in Privatbesitz wie heute. Mit insgesamt 75900 Gewehren und Pistolen lagerten Ende vergangenen Jahres 1700 Schusswaffen mehr in heimischen Waffenschränken als noch ein Jahr zuvor. Seit 1994 hat sich die Zahl der erlaubnispflichtigen Schusswaffen verdoppelt.

Unbekannt ist dagegen die Zahl von illegalen Schusswaffen sowie bedingt erlaubnisfreien Gaspistolen im privaten Besitz. Nach Schätzungen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) sind von den bundesweit 30 Millionen privaten Schusswaffen zwei Drittel illegal beschafft worden.

In MV gibt es laut Ministeriumsbericht 24400 legale Waffenbesitze. 45 Prozent von ihnen sind Sportschützen, 50 Prozent sind Jäger. Die Restlichen bekamen die Besitzkarte als Erben und Sammler historischen Schießgeräts. Jeder rechtmäßige Besitzer verfügt im Durchschnitt über drei Waffen.

(...)
Zuletzt verschärft wurde das Waffengesetz im Jahr 2002 – nicht zuletzt ausgelöst durch den Amoklauf im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Am 26. August 2002, dem Tag der schriftlichen Abiturprüfungen, hatte der 19-jährige Robert Steinhäuser das Gymnasium gestürmt. Er durchsuchte seine ehemalige Schule gezielt nach Lehrern, erschoss 13 von ihnen, zwei Schüler sowie einen Polizisten und anschließend sich selbst. Die Tat verübte er mit einer Selbstladepistole Glock 17L. Zudem hatte er eine Flinte vom Typ Mossberg 590 Mariner dabei, die er aber nicht benutzte. Beide Waffen hatte er aufgrund seines ausgeübten Schützensports beim Erfurter Polizeisportverein mit einer Waffenbesitzkarte erworben. Die Flinte hätte er aufgrund seines Sports aber nicht kaufen dürfen, da sie nur von Jägern legal geführt werden kann.

Quelle: SVZ, 29.8.2005 (Auszug)



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29.08.2005: Betrunkene Jäger fielen vom Hochsitz

Angetrunken im Wald
Jäger fiel vom Hochsitz

Hasselfelde (bfa). Da staunte die Oberharzer Polizei genauso wie das Wild: Zwei Jäger aus Niedersachsen mussten am Samstagabend nahe des Hasselfelder Ortsteils Trautenstein (Kreis Wernigerode) angetrunken aus dem Wald geholt werden. Ein Zeuge hatte gegen 20 Uhr bobachtet, dass einer der Männer von einem Hochsitz gefallen war. Er informierte daraufhin die Polizei und diese den Rettungsdienst, der den gefallenen Jäger ins Harz-Klinikum Wernigerode brachte. Der 61-jährige Waidmann verletzte sich am Bein. Er war nach Polizeiangaben leicht angetrunken.

Bei seinem gleichaltrigen Jagdkameraden ergab ein Alkoholtest einen Wert von 1, 76 Promille. Da der Jäger angab, er sei mit seinem Pkw in den Wald gefahren, wurde sein Führerschein einkassiert. Außerdem nahmen die Beamten die vier Jagdwaffen der beiden trinkfreudigen Gesellen in Beschlag.

Ob die beiden Männer etwas erlegt haben, blieb gestern unklar. Einen Bock geschossen haben sie auf jeden Fall.

Quelle: www.volksstimme.de, 29.08.2005



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27.08.2005: Jäger tot in Futterfass

Jäger grub Füchsen eine Falle und starb selbst qualvoll darin

Mistelbach: Kopfüber in Tonne gestürzt


Auf grässliche Weise kam ein 57-jähriger Jäger aus Kettlasbrunn im Bezirk Mistelbach (NÖ) ums Leben. Der Mann war bereits seit Donnerstag Früh abgängig. Angehörige der Feuerwehr und Jagdkameraden hatten noch Donnerstag Abend vergeblich nach ihm gesucht. Freitag Mittag entdeckte ein Schwammerlsucher den Vermissten: Der schwergewichtige Mann steckte kopfüber in einer etwa 200 Liter fassenden, tief im Boden eingegrabenen Kunststofftonne, in der sich diverse Fleischabfälle befanden. Nur die Füße des Mannes ragten aus dem Boden. Ein Arzt konnte nur noch den Tod des Weidmannes feststellen. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft hat den Leichnam zur Beerdigung freigegeben.

Bei der Kunststofftonne dürfte es sich offenbar um einen so genannten "Luderschacht" oder gar um eine Fallgrube gehandelt haben, die der Jäger selbst angelegt hatte. Üblicherweise werden zum Anlocken von Füchsen etwa einen halben Meter lange Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von 20 bis 25 Zentimetern senkrecht eingegraben und regelmäßig mit Fleischabfällen (Fische, Fallwild, Innereien) gefüllt. Der Geruch des verwesenden Fleisches lockt dann die Füchse vor die Flinten der Jäger.



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25.08.2005: Jagender Offizier bedroht Tierschützer

Gestern (24.8.2005) erhielten wir einen Bericht, der schockierend, aber leider nicht erstaunlich ist. Es zeigt sich nämlich in diesen wenigen Sätzen sehr deutlich mal wieder Folgendes:

- Jäger sind aggressiv und gewaltbereit
- Wenn jemand eine Tötungshemmung gegenüber Tieren aufweist, hat er wahrscheinlich auch kein Problem damit, einen Menschen umzubringen.
Und - das kommt erschwerend hinzu: Der Gesprächspartner des Berichterstatters ist HOHER OFFIZIER BEI DER BUNDESWEHR - und hat damit möglicherweise die Möglichkeit, mit der Waffe auf Menschen loszugehen.... vom Staat dazu legitimiert. Ein entsetzlicher
Gedanke.

Und hier nun die Mitschrift des Berichts:

"Ich hatte heute Abend ein Gespräch mit einem hohen Offizier, der auch Jäger ist. Wir kamen in ein Gespräch über Sinn und Unsinn der Jagd. Als ich ihm den Unsinn der Jagd erklärte, kam es zu einer heftigen Diskussion.
Der Offizier: "Jede Katze ist ein potentieller Mörder" (!). Er sagte weiter, er schieße jede Katze und jeden Hund ab, der ihm vor die Flinte kommt. (Wir verkneifen uns hier den Verweis auf die Bestimmungen des Jagdschutzes - es ist allgemein bekannt, dass Jäger im rechtsfreien Raum leben) Sein Gesicht war dabei voller Hass und Zorn.
Als ich ihm erklärte, dass ich mich gegen jegliche Ungerechtigkeit einsetze und auch Jagdstörungen machen würde, sagte er: Wenn er das einmal erleben würde, würde er lieber für 20 Jahre in den Knast gehen, und ohne mit der Wimper zu zucken auf den Störer schießen - auch auf mich. Und ich hätte ja keine Ahnung, er würde weiter Trophäen sammeln, und das Gespräch sei damit für ihn beendet."

Der Berichterstatter fragte uns später, ob es Sinn mache, diesen Bericht an das Verteidigungsministerium zu schicken. Selbst wenn man Ross und Reiter nennen könnte: ohne TAT kann man wohl niemanden zur Rechenschaft ziehen.
In diesem unserem Land muss ja immer erst "etwas passiert sein"... Wahrscheinlich muss der Bundeswehrtyp erst wirklich jemanden umbringen, damit man ihm die Waffen abnimmt – wenn überhaupt. Und noch mal: es handelte sich beim Gesprächspartner NICHT etwa um einen Söldner oder Legionär, sondern um einen BUNDESWEHROFFIZIER! So etwas soll unser Land verteidigen... Wo leben wir hier nur... Wenn solche Perversen jetzt schon in
hohen Stellungen sitzen, möchten wir uns gar nicht ausmalen, was passiert, wenn die Regierung in dunklere Farbtöne wechselt...

Mit beunruhigten Grüßen von der
Initiative jagdgefährdeter Haustiere



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23.08.2005: Jäger mit Wildschwein verwechselt


Zur Vergrößerungsansicht anklicken BILD, 23.08.2005



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20.08.2005: Jäger gibt Warnschuss auf Polizisten

Jäger gibt Warnschuss auf Polizisten ab

Ein Jäger hat in der Nacht zum Freitag in Spreenhagen im Landkreis Oder-Spree einen Warnschuss auf Polizisten abgegeben. Nach der Festnahme von vier mutmaßlichen Einbrechern wollten zwei Beamte ein verdächtiges Fahrzeug auf einem Feldweg kontrollieren, wie ein Polizeisprecher sagte. Als sie sich dem Wagen näherten, fiel plötzlich ein Schuss.

Laut Polizei stellten die Beamten einen 69-jährigen Jäger, der angab, dass vor einiger Zeit an derselben Stelle in sein Auto eingebrochen und eine Waffe entwendet worden war. Offensichtlich wollte er mit dem Warnschuss die mutmaßlichen Diebe verscheuchen, fügte der Sprecher hinzu.

Die Beamten beschlagnahmten das Gewehr des Jägers sowie weitere Waffen und Munition aus seiner Wohnung. Den Angaben zufolge wird nun geprüft, ob der Mann zum Führen von Jagdwaffen geeignet ist. Die Polizisten wurden nicht verletzt.

Quelle: E110.de, 20.08.2005



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17.08.2005: Jäger schoss seine Frau an

Jäger schoss versehentlich Frau an

Der 62-jährige Jäger aus Sulzberg wollte gerade sein Auto aus der Garage holen, als er dort einen jungen Fuchs bemerkte, der offenbar seine Jagdlust erweckte.

Der Mann, es handelt sich um einen Jäger, holte daraufhin seine Schrotflinte und brachte sich mit der geladenen Waffe in einem Winkel der Garage in Schießposition. Seine herbeigerufene 55-jährige Gattin sollte hinter dem PKW bleiben und den Fuchs in Richtung des Schützen treiben.

Fuchs verfehlt

Der Jäger gab dann aus kurzer Distanz von oben nach unten einen Schrotschuß ab. Doch die Körner verfehlten das Tier. Stattdessen prallten die Schrotkörner vom Fliesenboden der Garage ab und trafen die Gattin an beiden Beinen zwischen Kniegelenk und Knöchel. Der Jäger leistete seiner Frau erste Hilfe und brachte sie anschließend mit dem PKW ins Krankenhaus Bregenz, wo sie stationär aufgenommen wurde. Laut ärztlicher Auskunft wurde die Frau von ca. 30 bis 50 Schrotkörnern getroffen. Sie erlitt jedoch keine Knochenverletzungen. Eine Operation war nicht notwendig. Der Jäger erstattete Selbstanzeige.

Laut Auskunft der Polizei hat der Fuchs die Angelegenheit gut überstanden und ist vom Tatort geflüchtet.

Quelle: Vorarlberg Online, 17. August 2005



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15.08.2005: Jäger schoss sich in Oberkörper

Jäger stürzte und schoss sich selbst in Oberkörper

21-jähriger Obersteirer wurde schwer verletzt, Jagdkollege verständigte Rettungskräfte.

Bei einem Jagdunfall am Sonntag in der Obersteiermark ist ein 21 Jahre alter Jäger schwer verletzt worden. Der junge Mann wollte mit einem Jagdkollegen gerade auf einen Hochsitz klettern, als er ausrutschte und zu Boden stürzte. Dabei löste sich aus der Waffe des jungen Mannes ein Schuss, der ihn selbst in den Oberkörper traf. Sein Jagdkollege alarmierte die Einsatzkräfte, der schwer verletzte Weidmann wurde ins LKH Judenburg geflogen.
(...)
Quelle: Kleine Zeitung Österreich, 15.8.2005 (Auszug)



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12.08.2005: Wollte Jäger Nebenbuhler töten?

Wollte Ehemann Nebenbuhler töten?

Gegen strenge Auflagen hat der Haftrichter am Euskirchener Amtsgericht, Gisbert Unkelbach, einen 53-Jährigen aus der Untersuchungshaft entlassen, dem die Staatsanwaltschaft ein versuchtes Tötungsdelikt vorwirft. Der 53-jährige Mann aus dem Stadtgebiet Zülpich soll laut Ermittlungen der Polizei Anfang Juli in seinem Wohnzimmer auf seinen vermeintlichen Nebenbuhler geschossen und diesen dabei mit einem Pistolenschuss in einen Arm und ein Bein erheblich verletzt haben. Der passionierte Jäger hatte bei einem Streit aus nächster Nähe mit seiner Pistole auf den jüngeren Mann gezielt und tatsächlich abgedrückt.
(...)

Quelle: Kölnische Rundschau, 12.8.2005 (Auszug)



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08.08.2005: Jäger hatte riesiges Waffenlager

Bei einem Jäger:

Private Munitionsfabrik ausgehoben


Karlstadt (Landkreis Main-Spessart) – Die Polizei hat eine Art private Munitionsfabrik ausgehoben. Im Haus eines Waffennarren im Stadtteil Mühlbach stellten die Beamten 23.000 Geschosse, 13.000 Hülsen und 50.000 Zünder sicher. Außerdem fanden sie knapp 9.000 Patronen scharfer Munition verschiedener Kaliber. All dies gehört einem Mann, der 42 Waffen legal besitzt. Gegen ihn wird jetzt ermittelt.

Quelle: BR-online, 8.8.2005



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28.07.2005: Nicht auf Pfadfinder schießen!

Appell an Wolfsburgs Jäger: Nicht auf Pfadfinder schießen!

Keine Jagd auf Pfadfinder – was sich witzig anhört, kann in den nächsten Tagen zum ernsthaften Problem werden. Während des Bundeslagers bei Almke fürchten die Pfadfinder unachtsame Jäger, die jugendliche Wanderer aufs Korn nehmen könnten!
5000 Pfadfinder erkunden in den nächsten Tagen Wolfsburgs Wälder und Wiesen. „Jetzt ist in den Wäldern allerdings die Großwildsaison angebrochen. Dies könnte zum Problem werden, wenn wir auf Nachtwanderung durch den Wald laufen oder im Wald schlafen”, sagt Pfadfinder-Sprecher Olaf Tschirner. Seine Bitte an die Jäger: „Bei der Jagd besonders vorsichtig sein!”
(...)
Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 28.07.2005 (Auszug)



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23.07.05: Beziehungsstreit - versuchte Tötung

Beziehungsstreit eskaliert in Schießerei

Versuchtes Tötungsdelikt - Niemand wurde verletzt

In eine Schießerei mündete ein Streit zwischen einer 24-Jährigen und einem 34-Jährigen, die erst vor kurzem ihre Beziehung beendet hatten. Verletzt wurde dabei niemand. Die Kriminalpolizei Dillingen hat die Ermittlungen aber nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wegen einem versuchten Tötungsdelikt aufgenommen. Der Täter wurde noch am Sonntag in Augsburg dem Haftrichter vorgeführt.

Was war geschehen? Die junge Frau hatte vor kurzem ihre Beziehung zu einem 34-jährigen Mann abgebrochen. Am Samstag wollte sie gegen 17.30 Uhr aus der ehemals gemeinsamen Wohnung in einem Gehöft bei Fünfstetten Kleidungsstücke ihrer Kinder abholen. Dabei wurde sie von ihrem neuen Freund, einem 27-Jährigen, begleitet.

Über den weiteren Ablauf des Geschehens machten laut Auskunft der Polizei die Beteiligten unterschiedliche Angaben. Der Ex-Freund hatte plötzlich eine scharfe Langwaffe in der Hand, mit der er etwa 50 Schüsse abgegeben haben soll. Es wurden später Einschüsse am Mauerwerk des Anwesens gefunden. Dabei soll der Mann auch mehrmals mit der Waffe auf seine Ex-Freundin gezielt haben, allerdings ohne abzudrücken. Am Ende hat er wieder auf die Frau gezielt, vor dem Abdrücken jedoch die Waffe zur Seite gerissen, so dass das Projektil die Frau verfehlte.

Ob dies von ihm so gewollt oder seiner erheblichen Alkoholisierung zu zuschreiben war, ist derzeit noch nicht geklärt, so die Polizei weiter. Denn der 34-Jährige hatte zur Tatzeit deutlich über 1,5 Promille intus. Der Frau gelang es schließlich, die Donauwörther Polizei zu verständigen, die bei der Anfahrt zu dem Gehöft den mutmaßlichen Täter in einem anderen Pkw sitzend festnehmen konnte.
(...)
Quelle: Augsburger Allgemeine, 25.07.2005 (Auszug)


Versuchte Tötung: 34-Jähriger nach Schießerei in Haft


Fünfstetten (hogs). Nach einer Schießerei auf einem Gehöft in Fünfstetten (Landkreis Donau-Ries) sitzt ein 34 Jahre alter Mann in Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, er habe seine Ex-Freundin mit einem Gewehr erschießen wollen. Der Vorfall ereignete sich Sonntagabend: Die 26-jährige Ex-Freundin wollte Kleidung beim 34-Jährigen abholen. Plötzlich hatte der Mann ein Gewehr in der Hand und gab rund 50 Schüsse ab. Er soll mehrfach auf die Frau gezielt haben. Ob er sie wirklich treffen wollte, ist unklar. Der 34-Jährige sagt, er habe absichtlich daneben geschossen. Die Ermittler gehen aber derzeit davon aus, dass der Mann Tötungsabsichten hatte.



Amokschütze sitzt nun in U-Haft
Wegen versuchten Totschlags

Fünfstetten (wwi). Der Amokschütze, der am vergangenen Samstag auf einem Gehöft nahe Fünfstetten aus einem Kleinkaliber-Gewehr rund 50 Schüsse abgegeben hat, befindet sich wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Das hat noch am Sonntag der zuständige Richter in Augsburg angeordnet.

Wie Thomas Scheuerer von der Polizeidirektion Dillingen mitteilt, stellten die Ermittler bei dem 34-Jährigen nicht nur die Tatwaffe sicher, sondern auch einen Patronengurt mit scharfer Munition, eine Maschinenpistolen-Attrappe sowie weitere Gegenstände unter anderem einen Säbel , die möglicherweise unter das Waffenrecht fallen.

Hintergrund der Tat dürfte wie bereits berichtet ein Beziehungsstreit sein. Am Samstag wollte eine 24-Jährige mit ihrem neuen Freund das Anwesen betreten, in dem ihr ehemaliger Partner lebt. Der Betrunkene eröffnete mit dem Gewehr das Feuer, verletzte aber glücklicherweise niemanden.

Pkw aufgebrochen

Nördlingen (RN). Im Zeitraum vom 25. Juli, 22 Uhr, bis 26. Juli, 6.10 Uhr, schlug ein unbekannter Täter die Seitenscheibe eines in der Schäufelinstraße in Nördlingen abgestellten Autos ein und entriegelte anschließend das Schloss. Der Täter baute das CD-Radiogerät aus und entwendete es. Der Diebstahlsschaden liegt bei rund 300 Euro.


Quelle: Augsburger Allgemeine, 27.07.2005



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20.07.2005: Wildschwein griff Jagdaufseher an

Ein Jäger wurde im Südburgenland von einem Wildschwein angegriffen und verletzt. Der Keiler war bei der Fütterung im Gehege auf den Mann losgegangen.

Angriff von hinten

Der 51-jährige Berufsjäger Robert Pail aus Hagensdorf war im Gehege in Bildein (Bez. Güssing) am Donnerstagabend mit der Fütterung der Wildtiere beschäftigt, als das Tier plötzlich den Mann von hinten angriff.

"Ich war zu mutig"

"Ich war Wildschweine umquartieren im Gehege, dann war ich zu mutig und bin der Sau entgegen gegangen. Die hat sich dann umgedreht und ist mir hinten nach.

Sie war dann schneller als ich und hat mir dann die Hauer in die Wade hinein geschlagen", erzählte Robert Pail.

Bein aufgeschlitzt

Das Tier schlitzte bei dem Angriff dem Aufseher mit einem seiner Hauer die linke Wade auf. Der Mann erlitt dabei eine Fleischwunde. "Es ist eine zirka zehn Zentimeter lange Wunde bis zum Knochen hinein", so der verletzte Jäger.

(...)
Quelle: ORF, 20.07.2005 (Auszug)



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18.07.2005: Gefecht unter Jägern forderte Tote

St. Petersburg. Es muss an der Hitze liegen: Die Nowgoroder Polizei hatte alle Hände voll zu tun, durchgedrehte Großstädter kalt zu stellen: Eine Geiselnahme und ein Gefecht unter Jägern forderten Tote.

(...)

Jäger nehmen sich gegenseitig ins Visier


Nahe der Stadt Waldai, ebenfalls im Gebiet Nowgorod, hatte am Sonntag Morgen hingegen eine Gruppe Moskauer Jäger für Arbeit bei Miliz und Rettungsdiensten gesorgt: Die Jagdtouristen – nach Polizeiangaben durchaus gewichtige Geschäftsleute aus der Hauptstadt – waren untereinander in Streit geraten und hatten mit ihren Schrotflinten das Feuer aufeinander eröffnet. Ein Mann kam dabei ums Leben, drei weitere wurden verletzt.

Quelle: Russland-Aktuell.RU, 18.07.2005 (Auszug)



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14.07.2005: Motiv des Schützen noch unbekannt

Wie berichtet, schoss am vergangenen Donnerstagabend ein 53-jähriger Jäger aus Eppenich mit einer Pistole auf einen 34-Jährigen, der dabei an Oberarm und Unterschenkel schwer verletzt wurde. Nach Aussagen von Andreas Blum, Pressesprecher der Kreispolizei, hat der Jäger nur einen Schuss aus seiner Waffe mit dem Kaliber 7,65 abgegeben. Täter und Opfer hatten sich wohl gegenübergestanden. Wie Blum erklärte, muss die Kugel in den Oberarm eingedrungen sein. Beim Aufprall auf den Knochen sei ihre Flugbahn abgelenkt worden. Anders sei es nicht möglich, dass die Kugel auch den Unterschenkel verletzte.

Das Motiv für die Tat ist auch eine Woche danach noch unklar, wie Staatsanwältin Angela Wilhelm von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Bonn dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ erklärte. Bisher seien die Aussagen widersprüchlich. Die noch andauernden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gehen derzeit von zwei möglichen Motiven aus. Eines davon sei Eifersucht, teilte Wilhelm mit. So könne der Jäger das Opfer für einen Nebenbuhler gehalten haben. „Die Ehefrau des Täters bestreitet dies aber vehement“, so die stellvertretende Pressesprecherin weiter.

(...)
Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 14.07.2005 (Auszug)



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12.07.2005: Jäger bedrohte Fußgänger mit Waffe

75-Jähriger bedrohte Fußgänger mit Waffe

Zu einem Streit kam es am Montag Abend im Waldgebiet bei Lüdendorf (Treuenbrietzen) verbalen Auseinandersetzung zwischen 75-jährigen einem Jäger und einem Fußgänger. Grund dieser Auseinandersetzung war der nicht angeleinte Bernasennenhund des Fußgängers. Der Jäger hatte den Fußgänger aufgefordert, seinen Hund anzuleinen. Da der 53-Jährige den Hund nicht anleinte, schoss der 75-jährige Jäger von seinem Hochsitz aus mit einer Langwaffe in Richtung des Fußgängers. Nach Angaben des Fußgängers soll ca. 15 Meter neben ihm das Geschoss im Feld eingeschlagen haben. Eine Suche nach dem Geschoss durch die Polizei verlief ohne Erfolg. Verletzt wurde niemand.

Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Da er betrunken war, wurde eine Blutprobe angeordnet. Die Langwaffe, die er bei sich trug und alle weiteren Waffen, die sich in seinem Besitz befanden, wurden sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Potsdam wurde der Tatverdächtige am Dienstag Morgen wieder entlassen.

Quelle: Märkische Allgemeine, 12.07.2005



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07.07.2005: Besoffener Jäger unterwegs

Nicht nur seinen Führerschein ist ein 45-jähriger Jäger aus einem Ort im Amt Rietz Neuendorf los, sondern auch seine Jagdwaffen. Er fiel am Dienstag gegen 22.45 Uhr einer Streife der Polizei auf der B 246 auf, als er zu seinem Grundstück abbog und dabei einen auffallend großen Bogen fuhr. Das hinter ihm aufleuchtende Blaulicht bemerkte er bis zu seinem Grundstück nicht. Erst hier hielt er an. Der Alkoholtest seiner Atemluft ließ bei 2,29 Promille keine Chance für seinen Führerschein. Er gab an, von der Jagd zu kommen. Im PKW fand die Polizei zwei jeweils mit einem Schuss unterladene Jagdwaffen. Die wurden zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

Quelle: Märkische Allgemeine, 07.07.2005



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05.07.2005: Jagd auf Rasenmäher

Die Beeskower Polizei ermittelt gegen einen Jäger aus Dubrow (65). Er wird beschuldigt, Arbeiter der Stadtverwaltung Müllrose bedroht zu haben. Die sind in dem Ort seit mehreren Tagen damit beschäftigt, Rasen zu mähen. Das hat den Mann gestört und es gab mehrmals verbale Auseinandersetzungen.
Am Dienstagmorgen soll der Mann nun zwei Arbeitern gedroht haben, seinen Karabiner zu holen, wenn sie die Arbeiten nicht einstellen würden. Die fühlten sich ihrerseits ernsthaft bedroht, stellten die Arbeit ein und unterrichteten die Stadtverwaltung, die ihrerseits die Polizei rief. Die Beamten stellten bei dem Jäger, der den Vorwurf vehement abstritt, insgesamt fünf Waffen sicher. Eine von ihnen befand sich beim Eintreffen der Polizei unterladen außerhalb des Waffenschrankes.

Quelle: Märkische Allgemeine, 05.07.2005



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01.07.2005: Unbekannter schießt auf Kinder

„Wir trauen uns nicht mehr in den Garten“

Unbekannter schießt in Passau auf spielende Kinder - 7,65-Millimeter-Projektil verfehlt 13-Jährigen nur knapp

Passau.
„Viel hätte nicht gefehlt, und es wäre das Schlimmste passiert.“ Christian A. meint damit die rund 30 Zentimeter, die das Projektil über den Köpfen seines Sohnes Anton und zweier Nachbarskinder (alle 13) einschlug. Ein Geschoss des Pistolen-Kalibers 7,65 Millimeter, abgefeuert von einem Unbekannten aus der Tiefe eines rund 25 Meter entfernten Waldes.

„Glücklicher Zufall, dass nichts passiert ist“

Geparkte Kinderräder mitten auf der Wendeplatte der Sackgasse, offene Gartentüren, die offenbar den Weg frei machen für jedermann zu Kinderschaukeln, Sandkästen und Kaninchen-Käfigen. Am Eingang der Straße steht ein Schild „Den Kindern zuliebe langsam fahren“. Unübersehbar: Die Dr.-Karl-Fuchs-Straße ist ein Idyll, wo vor allem Kinder Spaß haben sollen. Spaß hatten am Dienstagabend auch die drei Gymnasiasten Lisa, Patrick und Anton. Das Trio befand sich im Garten eines der sieben Siedlungshäuser, die am Waldrand liegen. „Die Kinder probierten ein neues Einrad aus und sind auf Gartenstühle geklettert, um das Rad zu stabilisieren und draufzusteigen“, beschreibt Christian A. nochmals die Situation, die die Idylle in dieser Siedlung vorerst zerstören sollte. Anton war gerade auf dem Rad gesessen, als sich aus dem angrenzenden Waldstück, wenige Meter hinter dem Gartenzaun, ein Schuss löste. Knapp über Patricks Kopf durchschlug das 7,65-Millimeter-Projektil eine Fensterscheibe, prallte im Haus gegen eine Holztreppe und blieb im Flur liegen.
In dem Haus befand sich zu diesem Zeitpunkt auch Lisas älterer Bruder Daniel (15), der aber ebenso unverletzt blieb wie die drei 13-Jährigen unterhalb der zersplitterten Fensterscheibe mit dem Einschussloch.
(...)
Christian A. ist sich sicher, dass gezielt auf die Kinder geschossen wurde. Gemeinsam mit den Vätern der beiden anderen betroffenen Kinder und mit Hilfe einer gespannten Schnur hat Antons Vater den Weg des Projektils von den Spuren an der Haustreppe über das Einschussloch bis in den rund 25 Meter entfernten Wald zurückverfolgt. „Das war kein Querschläger, die Kugel war ganz gerade unterwegs.“
Die Eltern der Kinder haben nicht die geringste Vermutung, wer der unbekannte Schütze sein könnte und was ihn zu der Tat bewogen hat. „Wir sind alle schockiert und überrascht, wir haben keine Ahnung“, sagt Christian A.
(...)
Seit dem Vorfall leben nicht nur die insgesamt neun Familien in den sieben Häusern am Waldrand in Angst, sondern die meisten der Familien in der verkehrsberuhigten Anwohnerstraße. „Früher haben uns viele bewundert, weil wir ein Paradies ums Haus hatten, die Kinder ungestört auf den Wiesen und im Wald spielen konnten“, sagt Antons Mutter Claudia. „Und jetzt trauen wir uns nicht einmal mehr in den Garten.“
(...)
Quelle: Passauer Neue Presse, 1. Juli 2005 (Auszug)



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29.06.2005: Schuss löste sich

29.6.2005

Schuss löste sich: Jäger verblutete!

TRAGISCH / 44-Jähriger aus Großpetersdorf wurde am Montag in einem Waldstück bei Großpetersdorf tot aufgefunden. Vermutlich ein Unfall!


(...)
Gewehr war vermutlich gar nicht gesichert
Wie aus einer inoffiziellen Quelle zu erfahren war, dürfte der Mann beim Absteigen vom Hochstand außer Tritt gekommen und auf den Waldboden gestürzt sein. Dabei könnte sich ein Schuss aus dem Gewehr gelöst haben, der den Mann unglücklich in seiner Herz-Lungen Gegend traf. Augenzeugen berichteten, dass die Waffe am Schacht leicht beschädigt war, außerdem baumelte sie an der Leiter des Hochstandes.

Den Spuren am Tatort zu Folge dürfte der Mann nach dem Schuss nicht sofort tot gewesen sein. Mit letzter Kraft hat sich der 44-Jährige dann vermutlich in Richtung Auto geschleppt, vielleicht um sein Handy zu holen, den Wagen in Betrieb zu nehmen oder auf sich aufmerksam zu machen. Darauf weisen Blutspuren hin, die rund um den Türbereich des Fahrzeuges gefunden wurden. Ob der Unfall am Abend oder in den frühen Morgenstunden passierte, konnte vor Redaktionsschluss noch nicht geklärt werden.

Quelle: Neue BVZ, 29.06.2005 (Auszug)



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28.06.2005: Jäger läuft Amok – 3 Tote

Ein erfahrener Jäger und hervorragender Schütze hat in der norditalienischen Ortschaft Bogogno bei Novara gestern drei Menschen erschossen und neun verletzt. Er konnte am Abend von der Polizei überwältigt werden. Der 54-Jährige hatte sich in seiner Wohnung verbarrikadiert. Wahrscheinlich sei die Nachricht, dass sein Haus gepfändet werden soll, Auslöser für die Tat gewesen, hiess es. Bei den Toten handelt es sich um einen 30-jährigen Polizisten und einen 39-jährigen Gerichtsvollzieher, der den Mann am Nachmittag über die Zwangsräumung seiner Wohnung informieren wollte. Das dritte Opfer ist ein Passant.

Quelle: BLICK Schweiz, 28.06.05




Amoklauf in Bognono beendet - Drei Tote

Der Amoklauf eines Italieners in der norditalienischen Kleinstadt Bognono bei Novara ist beendet: Die Polizei stürmte am späten Montagabend die Wohnung, in der sich der 54-Jährige Angelo Sacco verbarrikadiert hatte und konnte ihn unverletzt festnehmen. Das berichtete das italienische Fernsehen.


Der Mann - ein erfahrener Jäger und guter Schütze - hatte zuvor vermutlich drei Menschen vom Fenster seines Hauses aus erschossen und neun weitere verletzt.
(...)

Quelle: Oberösterreichische Nachrichten, 28.06.2005 (Auszug)



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22.06.2005: Jäger mit Mafia-Waffenlager

STEINHAGEN: Polizei bestätigt Mafia-Waffenlager

Ein Jäger aus Steinhagen im Visier der Ermittler

(...)
In dem einfachen Klinkerbau wohnt Peter W. (57). Der ehemalige Verwaltungsangestellte der Polizei in Recklinghausen wurde am 11. Juni in Neapel verhaftet. Nach offiziell noch nicht bestätigten Berichten soll Peter W. in illegale Waffengeschäfte mit der neapolitanischen Camorra verstrickt sein.
Dabei führen wie berichtet Spuren auch in den Kreis Gütersloh. Peter W. ist offenbar kein unbeschriebenes Blatt. Er soll bereits 1994 aus dem Polizeidienst entlassen worden sein. Damals waren mehrere Schusswaffen aus der Asservatenkammer des Polizeipräsidiums in Recklinghausen, für die Peter W. zuständig war, auf rätselhafte Weise verschwunden. Im Zuge seiner Verhaftung in Neapel sollen bei Peter W. nun eine Maschinenpistole, mehrere Pistolen und 600 Schuss Munition sichergestellt worden sein.
(...)

Schusswaffen und Sprengstoff in größerem Umfang
Wie eine Sprecherin der Kreispolizeibehörde Gütersloh gestern bestätigte, wurden in der Steinhagener Wohnung "Schusswaffen und Sprengstoff in größerem Umfang" gefunden. Es habe auch hier eine Festnahme gegeben. Nähere Einzelheiten wollte die Polizeisprecherin nicht preisgeben.
(...)
Bei dem Verdächtigen aus Steinhagen handelt es sich nach Informationen dieser Zeitung um einen Jäger. Der Mann sei unter Waidmännern "eine große Nummer", hieß es. Er soll auch in der Jägerausbildung tätig sein. Dem Vernehmen nach besitzt der Mann schon seit längerer Zeit ein Faible für automatische Schusswaffen. In diesem Zusammenhang sei er schon früher aufgefallen.
(...)
Quelle: Neue Westfälische, 22.06.2005 (Auszug)



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30.05.2005: Jäger lag tot neben der Kanzel

Bekannter fand den 64-Jährigen

Auf tragische Weise kam gestern in den Morgenstunden ein 64-jähriger Jäger aus dem Landkreis Würzburg ums Leben.
(...)
Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei war der Jäger auf den Hochsitz gestiegen. Offensichtlich waren morsche Holzstangen gebrochen, so dass die Jagdkanzel umstürzte.
Der Mann wurde dabei tödlich verletzt. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären. Hinweise auf ein Fremdverschulden fanden sich nicht.
(...)
Quelle: Main Post, 30.05.2005 (Ausug)



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18.05.2005: Tödliche Schüsse

Steinau (Main-Kinzig-Kreis). Ehestreitigkeiten vermutet die Polizei als Motiv für die Bluttat in Steinau an der Straße. Dort hat ein 33 Jahre alter Hobby-Jäger am Pfingsmontag seine sieben Jahre jüngere Frau und sich selbst erschossen.

Quelle: Main Echo, 18. Mai 2005 (Titelseite)



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Schreiben an Regierungspolitiker

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Täter ist als gewalttätig bekannt, besitzt aber Waffen und Jagdschein - obwohl ein jüngeres Urteil aus Magdeburg bestätigt, dass Jähzorn den Besitz des Jagdscheins verhindern muss! Nun ist es nicht ungewöhnlich, bei Jägern ein höheres Gewaltpotential zu finden als bei Menschen, die andere Hobbies haben als gerade das Töten von Tieren. Aber jeder dieser leider sehr häufig vorkommenden Fälle untermauert unsere Forderung an die Politiker:

KEINE WAFFEN IN PRIVATHAUSHALTEN !

Zentrale Sammeldepots, gut bewacht, bei Abholung Nachweis und Unterschrift, wann, wo und wofür die Waffe verwendet wird. Während des Gebrauchs Hinterlegung des PA. Und schon ist dieses Land ein gutes Stück sicherer. Und zusätzliche Arbeitsplätze werden ebenfalls geschaffen. Es gibt doch gerade jetzt reichlich entsprechend eingerichtete Kasernengebäude, die der Bund gern loswerden möchte. Die Aufbewahrung darf selbstverständlich nicht kostenlos sein. Wer das Geld für eine Jagdausrüstung hat, wird sich auch die sichere Unterbringung derselben leisten können.
Und wenn ein Waffenrecht schon verschärft wird - dann bitte auch für Jäger, nicht nur für Otto Normalverbraucher und Sportschützen, Herr Schily! Zudem wäre es sehr begrüßenswert, wenn zumindest die bestehenden Gesetze angewandt und überprüft würden - und dies nicht nur bei Hausfrauen, die zum Selbstschutz gern eine CS- oder Schreckschusswaffe mit sich führen möchten.
Wir haben für das Jahr 2004 eine Aufstellung der durch Jäger verübten Gewalttaten angefertigt, die wir auf Wunsch gern zusenden. Und dabei handelt es sich lediglich um die Verbrechen, die uns BEKANNT wurden. Die Dunkelziffer dürfte noch höher sein. Im Jahr 2005 fanden wir bereits so viele Vorfälle, dass weitere eigentlich unvermeidbar sind, und wir daher lieber noch ein bisschen abwarten, bis wir die erste Liste anfertigen.
Unsere Forderung, das Jagdgesetz endlich nach den von Bündnis90/Die Grünen vorgelegten Eckpunkten (und, wenn möglich, darüber hinaus) zu novellieren, bleibt selbstverständlich ebenso bestehen. Wir warten schon viel zu lange auf die Reform dieses lediglich zum Schutz einer bewaffneten Minderheit gestrickten Machwerks!

Mit freundlichem Gruß von der
Initiative jagdgefährdeter Haustiere
www.ijh.de
i.A. Astrid Krämer



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17.05.2005: Täter als gewalttätig bekannt

Todesschüsse
Leichen von Jäger und Frau werden obduziert

Die Leichen eines Hobbyjägers und seiner Frau aus Steinau im Main-Kinzig-Kreis sollen obduziert werden. Die Polizei geht davon aus, das der Mann am Pfingstmontag erst die Frau und dann sich selbst getötet hatte

(...) Zu dieser Zeit war die 26 Jahre alte Gardinenverkäuferin schon tot. Ihr Mann hatte am Montagmittag zunächst ein Familienmitglied und dann die Polizei angerufen und berichtet, er habe seine Frau erschossen. Die Ermittler gehen von einem Beziehungsdrama aus. Ein Sondereinsatzkommando mit rund drei Dutzend Beamten hatte das Haus am Montag mehrere Stunden lang belagert. Am frühen Abend stürmten die Polizisten das Haus und fanden die Leiche der Frau im Obergeschoss, die des Schützen im Parterre. Die Identität des Mannes ist inzwischen zweifelsfrei geklärt. Der örtlichen Polizei war er als gewalttätig bekannt. "Das war kein Intensivtäter, aber in so einem kleinen Ort kennt man seine Pappenheimer", meint ein Polizeisprecher. (...)

Quelle: Frankfurter Rundschau online, 17.05.2005 (Auszug)



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09.05.2005: Hobbyjäger bedrohte Familie

Hobbyjäger bedroht seine Familie

Am Sonntag, 08.05.2005, gegen 20.00 Uhr, rief eine 55jährige Bochumerin bei der Bochumer Leitstelle an und erklärte, dass sich ihr 56 Jahre alter Mann im Keller verschanzt und angedroht habe, sich umzubringen. Sie sagte, dass ihr Mann Hobbyjäger sei und über unzählige Lang- und Kurzwaffen sowie die dazugehörige Munition verfüge. Etwa 1 ½ Stunden später forderte der Selbstmordgefährdete,
dass sich die Polizei zurückziehen solle, "ansonsten würde etwas Schlimmes passieren". Gegen 24.00 Uhr gelang es den eingesetzten Spezialeinheiten der Polizei, den 56Jährigen aus dem Kellerraum zu reden, in dem er sich eingeschlossen hatte. Beim Verlassen des Raumes wurde er sofort vorläufig festgenommen und anschließend aufgrund seiner offensichtlichen psychischen Probleme zur Behandlung in ein Bochumer Krankenhaus gebracht.

ots-Originaltext: Polizei Bochum



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23.04.2005: Jäger schießt sich in den Fuß

Wolmersdorf: Schießunfall beim Tontaubenschießen

Schwere Schussverletzungen im Fuß erlitt ein 72-jähriger Jäger bei einem Tontaubenschießen auf der Tontaubenschießanlage in Wolmersdorf.
(...)
Dabei löste sich ein Schuss, der den 72-jährigen in den linken Fuß traf. Aufgrund der schweren Schussverletzung wurde der Rettungshubschrauber "Christoph 42" angefordert. Diese flog den Verletzten in die Uniklinik nach Kiel.

Quelle: OTS, 23.04.2005 (Auszug)



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19.04.2005: Falle war Gefahr für Kinder

»Bisamfalle war eine Gefahr für Kinder«
Tierschutzverein reagiert auf den Kreisjägermeister

(...) Der Tierschutzverein bezieht sich dabei auf das Merkblatt des Regierungspräsidiums Stuttgart für Bisamfänger in Baden-Württemberg, dessen Rechtsgrundlage das Pflanzenschutzgesetz sei:
Bei der am Fautenbächle gefundenen Falle handele es sich um eine so genannte Bisam-Köderfalle. Laut Verordnung müssten solche Fallen mit einem Pickschutz versehen werden, damit keine anderen Tiere in die Falle gelangen können. Außerdem sollten die Bisamfallen im Wasser aufgestellt werden, um möglichst nur Bisams zu fangen.
»Insofern war die in Waldulm gefundene Falle nicht zulässig«, erklärt Frédérique Weiss, Vorsitzende des Tierschutzvereins, was zweifelsfrei einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstelle.
(...)
Auch die Kontrollpflicht, der die Bisamfangbeauftragten nachkommen müssten, sei in Waldulm vernachlässigt worden. Um zu vermeiden, dass Haustiere oder Kinder sich an einer Falle verletzten könnten, würde ein gewissenhafter Bisamfänger seine Fallen nur in den späten Abendstunden aufstellen. »Die Bisamfallen werden dann frühmorgens kontrolliert und vollzählig wieder eingesammelt«, so Weiss. In Waldulm sei die Falle jedoch gegen Mittag gefunden worden.
Auch würden von den amtlichen Bisamfängern Warnschilder an beiden Ufern eines Gewässers aufgestellt, was zusätzlich der Sicherung dieser Stellen diene.
Letztendlich sei es nur ein glücklicher Zufall gewesen, dass »nur« eine Wanderratte in die Falle ging. »Wenn geltende Vorschriften derartig nachlässig behandelt werden, ist dies keine Frage der Auffassung, sondern muss offen angesprochen werden, damit solche Gefahrenherde künftig vermieden werden«, so die Kritik der Tierschützer.

Quelle: Acher-Rench-Zeitung, 19.04.05 (Auszug)





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15.04.2005: Blutiges Ende einer heilen Welt

Der Bäcker war Hobbyjäger

In Heilbronn ist ein Bäcker angeklagt, die Bank in seinem 1700-Einwohner-Ort überfallen und drei bekannte niedergestreckt zu haben.


Dem Kunden, der am 7. Oktober 2004 kurz nach 14 Uhr den Schalterraum der Sparkassenfiliale in Siegelsbach bei Heilbronn betrat, bot sich ein schreckliches Bild: Auf dem Boden lagen ein 29-jähriger Bankangestellter mit zertrümmerten Schädel und eine 65-jährige Frau, die durch zwei Schüsse ins Gesicht getötet worden war. Ihr Ehemann lag bäuchlings über einem Stuhl, er war durch einen Schuss in den Nacken lebensgefährlich verletzt. Ehe er das Bewusstsein verlor, konnte der 66-Jährige noch einen Satz sagen: "Es war der Bäcker". Am nächsten Tag verhaftete die Polizei den 47-jährigen Alfred B., den Bäckermeister des Ortes. In Siegelsbach herrschte blankes Entsetzen.
(...)
Der Bäcker und Hobbyjäger bestreitet die Tat bisher und will auf Anraten seiner Verteidigerin Anke Stiefel-Bechdolf auch im Prozess vorerst keine Angaben machen. Aber die Last der Indizien ist erdrückend. Nicht nur der niedergeschossenen Rentner, sondern auch der Bankangestellte, der die schweren Kopfverletzungen, die ihm der Räuber zugefügt hatte, überlebte, will den Angeklagten als Täter erkannt haben. Gut versteckt im Anwesen des Bäckers fand die Polizei 20.000 Euro in banküblicher Bündelung, mit einem Handflächenabdruck des verletzten Bankangestellten auf einem der Scheine. (...)

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 15.04.2005



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11.04.2005: Jäger erlegte Wildsau und traf Treiber

Neuburg/Adelshausen (reh) Einen der ungewöhlichsten Fälle seiner Karriere musste Richter Gerhard Ebner am Montag im Amtsgericht Neuburg verhandeln. Ein 46-jähriger Jäger hatte im vergangenen November bei einer Wildschweinjagd im Revier Adelshausen einem Treiber in den Unterarm geschossen. Das Ungewöhliche daran: Das Projektil hatte weder auf direktem Weg das 54-jährige Opfer getroffen, noch war es von irgendeinem Baum abgefälscht worden. Der Angeklagte hatte die Sau zweimal in die Hinterläufe getroffen und von dort war eines der Projektile – vermutlich von einem Knochen – abgelenkt worden und fand sich als Steckschuss zwischen Elle und Speiche im Arm des Treibers wieder. Der stand fast 40 Meter entfernt von dem Wildschwein. "So was passiert vielleicht einmal in hundert Jahren", sagte Richter Ebner. Er verurteile den bisher nicht vorbestraften Schützen wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 2000 Euro Geldstrafe.

Der hatte die Tat auch überhaupt nicht bestritten, sondern sich gleich um den Verletzten gekümmert und dazu noch die Polizei verständigt. So sicher sei er sich gewesen, dass er das Schwein treffen würde, meinte der Angeklagte. Was er ja auch tat. Er hatte dabei aber in das Spargelfeld hineingeschossen und nicht gewartet, bis das Tier auf die freie Wiese lief, was eigentlich verboten ist. "Das ist hier aber nicht der Vorwurf", meinte der Richter.
Wichtigster Punkt für den Angeklagten war die Tatsache, dass die Verwaltung dem Jäger aus Reichertshofen bei einer Strafe von 60 Tagessätzen die Lizenz auf fünf Jahre gesperrt hätte. Dabei habe er gerade ein Revier auf längere Zeit gepachtet, sagte der Angeklagte. Richter Ebner zeigte sich gnädig und ließ den reuigen Angeklagten mit 50 Tagessätzen zu 40 Euro davonkommen.

Quelle: Donaukurier online, 11.04.2005



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16.03.05: Mit Pistole zum Baumarkt

Jagdschein entzogen

Die Behörde hatte seinen Jagdschein für ungültig erklärt und seine Waffenbesitzkarte widerrufen, weil es dem Jäger an der erforderlichen Zuverlässigkeit beim Umgang mit Waffen fehle. Anlass für die Verfügung war diesmal, dass der Jäger eine geladene und entsicherte Pistole vom Kaliber 7,65 Millimeter im Handschuhfach seines Autos liegen hatte, während er sich in einem Baumarkt aufhielt. Weil er dort beim Ladendiebstahl ertappt wurde, kam die Polizei. Die Beamten entdeckten bei der Personenkontrolle dann im Auto die Pistole, für die er außerdem keinen Waffenschein besaß. (...)

Quelle: Göttinger Tagblatt, 16.03.2005 (Auszug)



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15.03.05: Tragischer Jagdunfall

Zu einem tragischen Jagdunfall kam es am Sonntag in einem Waldstück bei Kupferzell. Dort war ein 64-jähriger Jäger zusammen mit einem 45-jährigen Bekannten auf der Jagd nach Wildsauen. In einer Schonung hatten sich die beiden aus dem Raum Schwäbisch Hall stammenden Männer getrennt. Im weiteren Verlauf kam es, nach derzeitigem polizeilichen Kenntnisstand, zu einer Schussabgabe aus dem Jagdgewehr des 64-Jährigen in das dortige Unterholz, wobei sein Jagdkollege am Bein getroffen wurde. Der 45-Jährige trug dadurch eine lebensgefährliche Verletzung davon. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Künzelsau dauern an.

Quelle: Fränkische Nachrichten, 15.03.2005



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13.03.05: Jäger schießt auf Auto

Ardorf: Jäger trifft Auto

dpa Ardorf. Statt eines anvisierten Wildtieres hat ein Jäger in Ardorf am Sonnabend versehentlich ein vorbeifahrendes Auto getroffen. Laut Polizei wollte der Jäger Damwild erlegen. Der erste Schuss verfehlte das Tier und traf das Auto. Der Fahrer des Wagens blieb unverletzt. Nachdem er einen lauten Knall gehört und einen geplatzten Reifen vermutet hatte, stoppte er und entdeckte ein größeres Einschussloch.

Quelle: Ostfriesische Nachrichten, 13.03.2005



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USA: Jäger schießen auf Jäger bei Truthahnjagden

Gefährliche Jagd auf Truthähne

Die herbstliche Truthahnjagd ist für US-Jäger besonders gefährlich. Ursache sind jedoch nicht etwa aggressive Vögel, sondern unbekümmerte Jagdgenossen.

Die Häufigkeit von Jagdunfällen hängt auch vom jeweils bejagten Wild ab, haben amerikanische Mediziner ermittelt. Besonders gefährlich ist demnach die herbstliche Truthahnjagd mit 7,5 Unfällen pro 100.000 Jäger. Ursache sind jedoch nicht etwa aggressive Vögel, sondern unbekümmerte Jagdgenossen.

Wer Truthähne schießen wolle, hocke sich in der Regel gut getarnt in ein Gebüsch und suche die Vögel durch Nachahmung ihrer Rufe anzulocken, erläutert Joseph Smith, zum Zeitpunkt der Studie tätig im Geisinger Medical Center in Danville, Pennsylvania. Mitunter geschehe es jedoch, dass andere Jäger sich ebenfalls täuschen ließen und unter Missachtung aller Jagdvorschriften in das Gebüsch feuerten. Etwa 75 Prozent der Truthahnjagd-Unfälle seien so zu erklären. (...)

Quelle: www.vistaverde.de 11.03.2005 (Auszug)



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10.03.05:20-Jähriger bei der Jagd getötet

DELBRÜCK: 20-Jähriger bei der Jagd getötet

Bei einem tragischen Jagdunfall ist in Delbrück am Samstagnachmittag ein 20-jähriger Jäger aus Delbrück durch eine Schussverletzung ums Leben gekommen. Bei der Taubenjagd wollte der junge Jäger eine Schrotflinte, die vermutlich geladen auf dem Rücksitz des Pkw lag, am Lauf aus dem Wagen ziehen. Dabei muss sich die Waffe verhakt haben, und es löste sich ein Schuss, der den 20-Jährigen im Halsbereich traf. Eine Passantin fand den jungen Delbrücker wenig später leblos auf der Straße neben dem Wagen liegend auf. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Quelle: Neue Westfälische, 10.03.04



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08.03.2005: Verstoß gegen Waffengesetz

82-jährige schießt auf Tauben

Eine 82-jährige Jägerin hat mit ihrem Kleinkalibergewehr in Buxtehude Jagd auf Tauben gemacht. Ihr droht ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, teilte die Polizei mit. Es sei verboten, in einem Wohngebiet zu schießen. Die Seniorin habe zur Waffe gegriffen, weil sie sich beim Kampf gegen eine Taubenplage an ihrem Haus von der Stadt im Stich gelassen fühlte. Das Gewehr darf sie aber behalten. Die Frau sei seit 1943 jagdberechtigt.

Quelle: Yahoo-News, 8.03.2005



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07.03.05: Schüler schießt auf Lehrer

Keine Verletzten

Bayrischer Schüler schießt mit Revolver auf Lehrer

Im bayerischen Rötz hat am Montagvormittag ein 14-jähriger Schüler seinen Lehrer mit einer scharfen Waffe bedroht und anschließend auf ihn geschossen. Der Schuss verfehlte den Pädagogen nur knapp.

(...)
Der Vater ist Jäger und war deshalb legal im Besitz des Revolvers und mehrerer Gewehre, wie die Polizei mitteilte.

Quelle: HANDELSBLATT, Montag, 07. März 2005 (Auszug)





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07.03.2005: 14jähriger schießt mit Jägerwaffe

14-Jähriger schießt auf Lehrer

An einer Schule im bayerischen Rötz hat ein Schüler im Klassenzimmer auf einen Lehrer geschossen. Der jugendliche Schütze verfehlte den Pädagogen, der ihn daraufhin selbst überwältigte.

Mit dem Revolver seines Vaters schoss der 14-Jährige während des Unterrichts auf den Lehrer. Die Kugel verfehlte den Pädagogen, die Kugel schlug in die Wand des Klassenzimmers ein. «Es ist niemand verletzt worden», bestätigte ein Polizeisprecher. Der Lehrer konnte den Schützen überwältigen und ihn mit Hilfe des Schulleiters bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Das Schulgebäude wurde geräumt, der Schüler in Gewahrsam genommen. (...)

Quelle: Tagesspiegel Berlin, 07.03.2005 (Auszug)



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07.03.2005: Jäger tötet Frau und zündet Haus an

Deutscher tötet seine Frau und zündet Haus an

Familiendrama in der deutschen Oberpfalz: Ein 44 Jahre alter Mann aus Neumarkt in Bayern soll seine 40 Jahre alte Frau erschossen haben. Dann habe der Mann Feuer gelegt, und sich danach selbst getötet.

Das Paar hinterlässt einen zwölfjährigen Sohn. Das Kind des Paares lebe nach Informationen der Polizei aber nicht bei seinen Eltern und habe von der Bluttat auch nichts mitbekommen. Wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte, sei der Mann Jäger gewesen. (...)

Quelle: Krone Zeitung Österreich, 07.03.2005 (Auszug)



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07.03.2005: Jäger erschießt Ehefrau und sich

Familiendrama: Totes Ehepaar in brennendem Haus entdeckt

Familiendrama in der Oberpfalz: Ein 44 Jahre alter Mann aus Neumarkt soll seine 40 Jahre alte Frau erschossen haben. Wie die Polizei gestern weiter mitteilte, legte der Mann danach Feuer im gemeinsamen Haus und tötete sich dann selbst. Der Mann sei Jäger gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Der zwölfjährige Sohn des Paares lebe nicht bei seinen Eltern und habe von der Bluttat nichts mitbekommen. Die Beamten waren durch einen Bekannten des Paares alarmiert worden. Als die Polizisten das Haus erreichten, brannte das Untergeschoss. Die Feuerwehr fand schließlich die beiden Leichen.

Quelle: Passauer Neue Presse,
07.03.2005



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06.03.2005: Ehepaar erschossen in brenneden Haus

Ehepaar lag erschossen in brennendem Haus

Ein Jäger und dessen Ehefrau sind in ihrem Haus erschossen gefunden worden. Das Gebäude stand in Flammen.

Im bayerischen Neumarkt ist am Sonntag ein Ehepaar erschossen in seinem brennenden Haus gefunden worden. Die Polizei vermutet, dass der 44-jährige Mann, der Jäger war, seine 40-jährige Frau erschoss, danach das Feuer legte und sich selbst tötete.
(...)
Nachdem die Polizisten dichten Qualm im Kellergeschoss bemerkt hatte, verschaffte sich die Feuerwehr Zugang zu dem Haus und fand die Leichen mit Schussverletzungen. Eine Leiche wurde im brennenden Keller gefunden, die andere im Erdgeschoss. (nz)

Quelle: www.netzeitung.de, 06.03.2005 (Auszug)





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06.03.2005: Jäger bedroht Ehefrau - SEK-Einsatz

Brunsbüttel: SEK stürmt Haus und nimmt 48-jährigen fest

Nachdem ein 48-jähriger mehrfach seine von ihm getrennt lebende Ehefrau massiv bedroht hatte, drangen Beamte des Spezialeinsatzkommandos aus Eutin in das Haus des Mannes in Brunsbüttel ein und nahmen den Mann vorläufig fest. Der Zugriff erfolgte am Sonntagmorgen, 6. März, 05.25 Uhr. Vorausgegangen waren am Samstagabend massive Bedrohungen der 46-jährigen Ehefrau, die sich außerhalb Brunsbüttels auf ihrer Arbeitsstelle aufhielt, durch den Ehemann. Das Ehepaar lebt in Scheidung. Die Drohungen mussten schon deshalb sehr Ernst genommen werden, weil der 48-jährige Jäger ist und über mehre Langwaffen verfügte. Die Polizei nahm die Ehefrau sofort in Schutz, nachdem sie von dem Sachverhalt Kenntnis hatte. Nach einer sorgfältigen Lagebeurteilung entschloss sich die Polizei dann, noch in der Nacht das SEK anzufordern.
(...)
Ein Alkoholtest ergab 1,08 Promille. Drei Langwaffen sowie Munition wurden sichergestellt. Am Sonntagvormittag wurde der Mann dann wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.

Quelle: Kieler Nachrichten, 06.03.2005 (Auszug)



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2.03.05: Familiendrama: Jäger erschießt Ehefrau

Freitod als letzter "Ausweg"

Vor seinem Haus in Malsburg-Marzell (Landkreis Lörrach) wurde der 51-jährige Kreisjägermeister Kurt Lembach tot aufgefunden. Die alarmierte Polizei durchsuchte daraufhin das Haus und fand im Schlafzimmer die 44-jährige Ehefrau des Architekten ebenfalls tot im Ehebett. Der Jäger hatte in Absprache mit seiner Ehefrau zunächst diese und dann sich selbst erschossen. (...)

Quelle: Jägerzeitschrift PIRSCH 5/2005 (Auszug)



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02.03.05:Schrot-Schuss vertreibt Frauchen und Hund

Jäger: Muss Revier sauber halten / Polizei ermittelt

Gegen 10.45 Uhr am Montag fiel der Schuss, und Ursula Henning war "wie vom Donner gerührt". Ihre Hündin Gina war in Babenhausen auf ein Feld gelaufen, auf dem drei Hasen Hochzeit feierten. Das Feld gehört zum Revier von Jäger Dieter B. (Name geändert). Und den stören "wildernde Hunde" seit Jahren. "Ich muss doch mein Revier sauber halten", sagt der Waidmann, der angibt, in die Luft geschossen zu haben. Womöglich nicht zum ersten Mal. Die Polizei ermittelt. (...)

Quelle: Neue Westfälische Zeitung, nw.news.de, 02.03.2005 (Auszug)



Leserbrief Astrid Krämer, Initiative jagdgefährdeter Haustiere:

Lodengrüne Feudalherrschaft in Deutschlands Restnatur

Derartige Beschwerden erreichen die Initiative jagdgefährdeter Haustiere täglich. Abgesehen von möglicher Nötigung und Personengefährdung hat dieser Jäger auch den eigenen Reihen weiteren Image-Schaden zugefügt, denn das Ansehen der Hobbyjäger sinkt gerade durch solche Ramboaktionen rasend schnell.

"Sein" (gepachtetes!) Revier sauber halten? Die ständig kleiner werdende Restnatur gehört - schonender Umgang damit vorausgesetzt - ALLEN, die sich daran erfreuen möchten. Sie ist ganz bestimmt NICHT Eigentum der Jagdpächter, einer bewaffneten, finanziell und lobbymäßig übermächtigen, ethisch und moralisch jedoch sehr zweifelhaften Hobbytruppe, die sich anmaßt, über Leben und Tod unserer Wild- und Haustiere zu richten. U. a. durch den letzten deutschen Lynchjustizparagraph 23 BJagdG (Jagdschutz), der das Töten "wildernder" Hunde und "revierender" Katzen fast ohne jede Kontrolle erlaubt.

Je mehr dieser Meldungen kommen, um so schlechter wird der Ruf der Jäger. Gut so. Die Lodengrünen lavieren sich auf diese Art schneller ins Aus als sie schießen können - und die Reihen der Gegner füllen sich täglich. Nach der Novellierung des Bundesjagdgesetzes sprechen wir uns dann wieder.



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01.03.05: Streit mit Spaziergängern vor Gericht

Streit mit Spaziergängern landete vor Gericht

Ein verbaler Streit zwischen einem Jäger, der um den Jagderfolg gebracht wurde, und drei Spaziergängern mit ihren Hunden landete Anfang Januar vor Gericht. Dabei zog der Jäger, alleine gegen Drei, den Kürzeren.
Der Jäger hatte abends Rehe vor sich und wollte gerade abdrücken, als die Spaziergänger mit ihren Hunden, angeleint sagten sie, unangeleint der Jäger, auf der Bildfläche erschienen. Die Rehe sprangen natürlich ab. Wenig später kam es zu einem Wortgefecht, zu Drohungen, "Bedrohung mit einem Verbrechen" nannte es später die Staatsanwaltschaft. Das will der Jäger aber gar nicht so gemeint haben, vielmehr nur darauf hingewiesen haben, was unglücklicherweise passieren kann, wenn man lange nach Sonnenuntergang noch im Jagdrevier unterwegs ist.
(...)
Quelle: DJZ Deutsche Jagd Zeitung 3/2005, März 05 (Auszug)



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01.03.05: Jäger von Zug getötet

Zusammen mit einer Gruppe anderer Jäger hatte ein 78jähriger Jäger bei Siegsdorf (Landkreis Traunstein) eine Bahnlinie überqueren wollen. Während die anderen Jäger die Gleise bereits hinter sich gelassen hatten, wurde der 78jährige von einem herannahenden Regionalzug erfasst und tödlich verletzt. Er hatte den Zug offensichtlich übersehen und überhört.
 
Quelle: DJZ Deutsche Jagd Zeitung 3/2005 (März 05)



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25.02.05: Statt Wildschwein Jäger erschossen


BILD 25.02.2005 



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25.02.05: Fahrlässige Tötung - Jäger verurteilt

Freiheitsstrafe

Ein Jäger aus Hamburg ist gestern vom Amtsgericht Parchim wegen fahrlässiger Tötung zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Nach Auffassung des Richters hat der 41jährige Angeklagte den Tod seines 52jährigen Jagdkollegen grob fahrlässig verursacht. Er habe in Richtung eines Rapsfeldes geschossen, obwohl er gewußt habe, daß sich andere Jäger auf der gegenüberliegenden Seite befunden hätten. An der Jagd im August 2004 in Jarchow (Kreis Parchim) hatten sich insgesamt sechs Jäger beteiligt. Sie waren auf der Pirsch nach Schwarzwild.

Quelle: Hamburger Abendblatt, 25. Februar 2005



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22.2.05: Treibjagd im Modehaus

Amoklauf der Wildsau von Treibjagd ausgelöst?

Schadensregulierung im Modehaus über Haftpflicht-Versicherung des Jagdpächters - Im Polizeifunk mehrere Sauen im Stadtgebiet gemeldet

Wildschweine treten im Allgemeinen im Rudel auf, wie im Bild in einem Tiergehege. Das Sinsheimer Exemplar war untypischer Weise allein auf Erkundungstour durch die Innenstadt.

Die "wildgewordene Wildsau" bewegte die Gemüter. Wie kam das Tier in die Stadt? Wie war es möglich, dass ein sonst menschenscheues Borstenvieh sich in einen Schuppen einsperren lässt? Wer zahlt die Schäden?

Als gesichert gilt, dass der Schwarzkittel nicht aus purer Neugier in die Innenstadt galoppiert ist. Der Geschäftsführer des geschädigten Modehauses Pieplow, Markus Hauch, teilte auf unsere Anfrage über die Schäden im Erdgeschoss mit, dass sich Jagdpächter Peter Huxel mit ihm in Verbindung gesetzt habe. Dabei sei eine vorangegangene "Treibjagd" erwähnt worden.

Huxel will über seine Jagdhaftpflicht-Versicherung klären lassen, ob die Schäden an Schaufenstern; Dekoration, durch Blut besudelter Kleidung und Schuhen übernommen werden. Zur Schadenshöhe konnte Hauch keine Angaben machen "Wir haben am Samstag und Sonntag aufgeräumt, die Schaufenster neu dekoriert und die nicht mehr verkaufbare Ware zusammengestellt. Das verletzte Tier hat an Kleiderständern Blut verloren. Auch die Treppenstufen waren mit Blut verschmiert." Die zerstörte Glastür sei ein Fall für die Glasversicherung des Hauses. Ob die sich für ihre Auslagen an der Versicherung des Jagdpächters schadlos halten wird, wusste Hauch nicht.

(...)

Von einer organisierten Jagd mit "fatalen Folgen für die Jägerschaft" geht ein Waidmann aus, der seit Jahren passionierter Jäger ist. (Name der Redaktion bekannt). Diese Jagd sei "fatal für das öffentliche Image der Jäger", weil "derzeit von einem Kriegszustand" gegen Wildschweine ausgegangen werde. "Sondererlaubnisse werden wie Persilscheine verteilt." Dazu passe, dass am Sonntag eine Nachsuche mit 15 Jägern nach "mindestens zwei" angeschossenen Wildschweine im Revier Hoffenheim angesetzt wurde.

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, 22.02.2005 (Auszug)



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17.02.2005: Spaziergänger gerät in Fuchsfalle

Spaziergänger greift in Fuchsfalle

HOHNE (jg). Erhebliche Quetschungen zog sich ein Hohner Einwohner
am vergangenen Sonntag im Waldgebiet südlich des Ahnsbecker Wegs
zwischen Hohne und Ahnsbeck zu, als ein nicht sichtbares Fangeisen zuschnappte
und mit den gezackten Bügeln seine rechte Hand einklemmte. Der Mann war mit
seinem Hund in der Dämmerung spazieren gegangen und hatte neben einer Fichte
mehrere am Boden liegende Hühnereier bemerkt. Bei dem Versuch, eines der
Eier aufzuheben, schnappte der so genannte 36er Schwanenhals zu. (...)

Quelle: Cellesche Zeitung, 17. Februar 2005 (Auszug)



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07.02: Jäger bedroht Vermieter mit Waffe

7. Februar 2005

Mann bedroht Vermieter mit Waffe - SEK im Einsatz

Pronstof-Wulfsfelde (stö) Ein 51-jähriger Mann in Wulfsfelde hat seinen 49-jährigen Vermieter mit einem Revolver bedroht und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Knapp 40 Beamte, unter ihnen das Spezialeinsatzkommando (SEK) aus Eutin, umstellten das Gebäude in der Dorfstraße.
Nach Angaben der Einsatzleitstelle war es am Freitag gegen 23 Uhr zwischen den beiden Männern zu einem Streit gekommen, weil der Vermieter die Wohnung gekündigt hatte. Der Konflikt eskalierte, der 51-Jährige rastete aus und zog eine Waffe. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei handelte es sich dabei um einen „scharfen“ Revolver. Nachdem es der Partnerin des Mieters gelang, dem betrunkenen Mann den Revolver abzunehmen, konnte der Vermieter fliehen.
Da die Polizei davon ausgehen musste, dass der 51-Jährige noch andere scharfe Waffen besitzt, wurde das SEK aus Eutin alarmiert. Nachdem sie den Mann in seiner Wohnung überwältigt hatten, stellten die Beamten vier Gewehre, 20 Pistolen, sieben andere Kurzwaffen und mehrere tausend Schuss Munition sicher. Der 51-Jährige darf als Jäger die Waffen besitzen und lagerte sie in einem Tresor. Am Sonnabend wurde er in eine psychiatrische Klinik gebracht.

Quelle: Segeberger Zeitung, 07.02.2005



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05.02.: Ehefrau eines Jägers tödlich verletzt

Ehefrau (77) eines Jägers bei Waffenunfall tödlich verletzt

Erlangen. Die Frau eines Jägers ist in Röttenbach (Lkr. Erlangen/Höchstadt) bei einem tragischen Waffenunfall tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 77-Jährige am Donnerstagnachmittag mit ihrem Mann von der Bank Geld für einen geplanten Autokauf geholt. Als sie die Scheine zu Hause im Waffenschrank
deponieren wollte, fiel eine Schachtel mit einem geladenen Revolver heraus. Durch den Aufprall löste sich ein Schuss und traf die Frau in den Bauch. Die 77-Jährige erlitt dabei so schwere innere Verletzungen, dass sie noch am Abend im Krankenhaus starb. Der Jäger verfügte über einen Waffenschein für den Revolver. Dennoch nahm die Polizei Ermittlungen auf.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 05.02.05



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02.02.: Jäger begeht Selbstmord

Jäger vergiftet Tiere und begeht dann Selbstmord

Limoges (AFP) - Nachdem er rund 140 Hunde und Katzen per Gift ins Jenseits befördert hatte, hat sich in Zentralfrankreich ein Jäger im Gefängnis umgebracht. Wie der Anwalt des 72-Jährigen mitteilte, erhängte sich der frühere Weinhändler kurz vor dem Berufungsprozess in Limoges in seiner Gefängniszelle.

Er war in erster Instanz für schuldig befunden worden, Vierbeiner in zehn verschiedenen Orten serienmäßig mit einem starken Insektengift umgebracht zu haben, das er Fleischballen beimischte. Er wurde wegen Tierquälerei zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

Quelle: Yahoo-News, 2. Februar 2005



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01.02.: Jäger erschießt sich versehentlich selbst

Jäger erschießt sich versehentlich Schopfloch

Auf einem Hochsitz in Schopfloch (Kreis Freudenstadt) hat sich ein Jäger nach Angaben der Polizei aus Versehen mit seinem eigenen Gewehr erschossen. Der 44-Jährige habe wahrscheinlich seine Waffe fallen gelassen, teilte die Polizei am Montag mit. Dabei könnte sich der tödliche Schuss gelöst haben, der den Mann in den Kopf traf. Angehörige hatten die Leiche des Jägers auf dem Hochsitz gefunden, nachdem sich der Mann nicht bei seiner Familie gemeldet hatte.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 1.2.05



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19.01.: Jäger trifft Sportler auf Norderney

Schrotladung trifft zwei Sportler

Norderney (lni). Nach einem Jagdunfall ermittelt die Polizei auf der Insel Norderney gegen drei Jäger. Die Männer sollen während einer Kaninchenjagd zwei Freizeitsportler leicht verletzt haben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde einer der Männer von Schrotkugeln am Ohr getroffen. Bei einem anderen mussten Ärzte des Inselkrankenhauses eine Kugel aus dem Lippenbereich entfernen. Ein dritter Mann kam mit dem Schrecken und Schrotgeschoss-Spuren an seiner Kleidung davon. (...)

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung, 19. Januar 2005 (Auszug)



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14.1.: Jagdunfall: Schuss ins Gesäß

Jagdunfall: Es kann nur ein Abpraller gewesen sein

An einem Sommertag des Jahres 2003 wurde Peter K. auf einem Feld während
der Ernte von einer Kugel am Gesäß getroffen. Zwei Jäger, Wolfgang P.
und Reinhard S., jagten zu dieser Zeit Wildschweine. Nach Lage der
Dinge hatte P. zwei Schüsse abgefeuert und möglicherweise K. verletzt. (...)

Quelle: Torgauer Zeitung, 14.01.2005 (Auszug)



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14.01.: Jäger drohten Wanderen mit Flinte

Die Rehe verscheucht

Anklage: Jäger drohte Wandersleuten mit der Flinte


Dietmar D.* (66) saß am Abend des 7. Juli 2004 auf einem Hochstand in Beelitz, das Gewehr im Anschlag, Rehwild im Visier. Dann kamen drei Spaziergänger mit ihren Hunden. Die Rehe flüchteten in großen Sätzen. Der Jäger schwang sich wutentbrannt in sein Auto, traf an einem Spargelfeld wenig später erneut auf die Personengruppe. „Er hielt an und brüllte, er werde unsere Hunde erschießen, wenn wir sie das nächste Mal wieder frei herumlaufen lassen“, berichtet Karina K.* (37) im Zeugenstand. „Dabei waren die Windhunde an der langen Laufleine. Das hat er wohl im ersten Moment nicht gesehen.“

Statt Ruhe zu geben, habe der Mann erregt und aggressiv erklärt, zwei Stunden nach Sonnenuntergang hätten sie in dieser Gegend nichts zu suchen. Er könne nicht immer genau sehen, worauf er schießt. „Unter Umständen würde es uns dann genauso ergehen, wie der jungen Frau in Neustadt/Dosse, die jetzt im Rollstuhl sitzt“, so die Zeugin. „Ich sah das Gewehr auf dem Beifahrersitz und hatte in dem Moment richtige Angst.“ (...)

Quelle: PNN Online Potsdam, 14.01.2005 (Auszug)



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14.01: Jäger schoss an Silvester scharf

"Jetzt lass es doch mal knallen!"
Wer schoss an Silvester scharf? - 54-Jähriger angeklagt


Die Wehrheimer Familie saß am Silvesterabend 2003 beim Abendessen, als plötzlich eine Pistolenkugel durchs Fenster schlug und über ihre Köpfe flog. Geschossen haben soll ein 54 Jahre alter Jäger aus der Nachbarschaft. Er wurde im Usinger Amtsgericht wegen Sachbeschädigung angeklagt. Der Mann bestritt in der Verhandlung seine Schuld. Er hätte an dem Abend zwar aus seinem Dachfenster geschossen, dieses liege aber gar nicht in Richtung der getroffenen Häuser, erzählte er im Gerichtssaal. Insgesamt hatte es drei Einschläge gegeben. Eine Kugel flog durch das Fenster, eine andere blieb in der Hauswand stecken, und ein drittes Projektil traf ein Nachbarhaus. Zum Pech des Angeklagten hatte aber eine Spaziergängerin einen bewaffneten Mann an einem anderen Fenster seines Hauses gesehen und zwölf Schüsse gehört. Und nach den polizeilichen Ermittlungen führt der Schusskanal aus diesem Giebelfenster direkt zu den Einschüssen in den Häusern.



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04.01.: Jäger von Kollegen erschossen

Jäger von Kollegen erschossen

Slowakei

Bei einer traditionellen Neujahrs-Treibjagd haben Jäger nahe dem ostslowakischen Dorf Cicarovce am Sonntag irrtümlich einen Kollegen getötet. Nach Rundfunkberichten war der Mann zunächst aus ungeklärten Gründen von einem Gewehrschuß eines anderen Jägers leicht verletzt worden. Als er seinen ursprünglichen Standort verließ, geriet er einem weiteren Kollegen in die Quere. Vier Kugeln trafen den Jäger, eine davon in den Kopf.

Quelle: DIE WELT, 4.01.05





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02.01.: Beim Neujahrsspaziergang angeschossen

34-Jähriger wurde beim Spaziergang angeschossen

Beim Neujahrsspaziergang zur nächtlichen Stunde mit seiner Lebensgefährtin ist in Essen ein 34-Jähriger angeschossen worden. Der Mann hatte nach Polizeiangaben plötzlich einen Schlag im Nackenbereich verspürt und anschließend eine blutende Wunde bemerkt. Selbständig fuhr er in ein Krankenhaus. Hier stellte die Ambulanz bei ihm die Schussverletzung fest.

Durch den anschließenden medizinischen Eingriff konnte das Projektil einer Kleinkaliberwaffe freigelegt und sichergestellt werden. Das Motiv für die Tat ist derzeit unklar. Der oder die Täter sind unbekannt. Die Ermittlungen dauern an, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Quelle: Yahoo-News, 2. Janur 2005



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